Gute Gastgeber: Die Zukunft von Hotels in Familienhand sichern

Das deutsche Gastgewerbe ist mit seinen im Jahr 2017 erwirtschafteten 85 Milliarden Euro nettoein echter Wirtschaftsmotor. Mehr als eine Million Menschen sind in den Hotels und Gaststätten in Deutschland beschäftigt und einige der ältesten Familienunternehmen weltweit sind in dieser Branche tätig. Ihre Dienstleistung scheint zeitlos und wird seit Jahrtausenden erfolgreich angeboten. Daher ist der generationsübergreifende Erhalt für diese Unternehmen besonders wichtig, um der eigenen Geschichte gerecht zu werden. 

 

In diesem Zusammenhang hat das Instrument der Stiftung an Bedeutung gewonnen: Ziel der Stiftungserrichtungen sind der Schutz und die Weiterentwicklung der unternehmerischen Substanz: durch Übertragung von Betriebsvermögen unter das schützende Dach der Familienstiftung. Unternehmer können ihre Besitz- und/oder Betriebsgesellschaften sowie Immobilien auf diese Weise unter einer sicheren rechtlichen Struktur bündeln.

 

Denn die Familienstiftung übernimmt als stabiles Familienmitglied die Eigentümerschaft über das Vermögen und sichert dieses innerhalb einer individuell stimmigen Struktur dauerhaft ab. Sie lässt sich unabhängig von gesellschaftsrechtlichen Strukturen errichten. Natürlich kann man sie auch mit der gemeinnützigen Stiftung verbinden, um auf der Grundlage des Betriebsvermögens auch einen sozialen Zweck zu verfolgen – weit über die Lebenszeit des Stifters hinaus.

 

In der Hotellerie ist die Stiftung als Instrument bereits anerkannt. Unter anderem sind die Arabella Hotels (Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG) und das Hotel Essener Hof stiftungsgeführt. Strategisch denkende Hoteliers entdecken mehr und mehr die umfassenden Möglichkeiten, die Asset Protection, also den Schutz des Vermögens, auf diese Weise zu forcieren. Das hängt mit verschiedenen Parametern zusammen. Die Übertragung von gewerblichem Vermögen in eine Stiftungs-Struktur ist steuerbegünstigt möglich und ermöglicht eine steuerschonende Ertrags- und Ausschüttungspraxis zur Stärkung des Vermögens und letztlich der Stifterfamilie. 

 

Apropos Begünstigte: Ein wichtiger Punkt für Hoteliers ist die Versorgung der Familie. Diese bleibt auch in der Stiftung immer gewährleistet. Je nach Ausgestaltung der Stiftungssatzung - die einzig und allein durch den Stifter erfolgt – werden bis zu 100 Prozent der Erträge der Stiftung (also der Gewinne aus der eingebrachten Ertragsquelle) an die Bezugsberechtigten ausgeschüttet. Auch punktuelle Finanzierungen für Ausbildung, Unternehmensgründung etc. sind durch die Stiftung jederzeit möglich.

 

Eine Familienstiftung ist immer auch ein Instrument zum Erhalt einer strategischen Unternehmenskultur. So, wie ein wesentlicher Aspekt in der Hotellerie die optimale Atmosphäre ist, beruht eine Familienstiftung auf einer Grundtonalität geprägt von Wertschätzung und Stabilität. Das ändert sich auch nicht, wenn es einen Personalwechsel an der Spitze gibt, denn die Stiftung sichert die nachhaltige Fortführung und Entwicklung auch in der Nachfolge. Diese Herangehensweise ist gerade hinsichtlich der Gewinnung und Bindung gut ausgebildeter Mitarbeiter wichtig, die in einer etablierten Kultur arbeiten und einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen wollen.

Sehr gerne informieren wir Sie konkreter zur Familienstiftung in der Hotellerie. Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Ihre persönliche Ansprechpartnerin bei uns

Frau Marion Itjeshorst

Sehr gerne können Sie mit Frau Itjeshorst telefonisch oder per E-Mail Termine vereinbaren:

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