Stiftungsblog Thorsten Klinkner

Die Treuhandstiftung – eine alternative Form der Familienstiftung ohne Erbersatzsteuer? (Teil 3/4)

VON MATTHEO ENS

 

In unseren ersten beiden Beiträgen zur Treuhandstiftung haben wir sie rechtlich eingeordnet sowie die zivil- und haftungsrechtlichen Folgen der Auflagenschenkung und des Treuhandvertrags miteinander verglichen. In dem nun folgenden Beitrag werden wir die (erbschaft-)steuerlichen Rechtsfolgen darstellen und überprüfen, ob sich die Treuhandstiftung als Instrument der Unternehmensnachfolge eignet.

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Die Treuhandstiftung – eine alternative Form der Familienstiftung ohne Erbersatzsteuer? (Teil 2/4)

VON MATTHEO ENS

 

In unserem ersten Beitrag zur Treuhandstiftung haben wir ihre Rechtsform (Auflagenschenkung und Treuhandvertrag) rechtlich eingeordnet. In dem nun folgenden Beitrag werden wir die Rechtsfolgen darstellen und die Unterschiede der Modelle aufzeigen.

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Die Treuhandstiftung – eine alternative Form der Familienstiftung ohne Erbersatzsteuer? (Teil 1/4)

VON MATTHEO ENS

 

In unserer Beratungspraxis wird vermehrt die Rechtsform der sogenannten Treuhandstiftung (auch unselbstständige Stiftung oder fiduziarische Stiftung) angefragt. Interesse weckt dieses Gestaltungsprinzip insbesondere, weil die Vermögensmasse der Treuhand im Gegensatz zur Familienstiftung keiner Erbersatzsteuer unterliegt.

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Computerpionier Heinz Nixdorf: Zwei gemeinnützige Stiftungen verwalten das Vermögen

VON THORSTEN KLINKNER

 

Knapp vier Milliarden D-Mark Umsatz und einen Gewinn von 172 Millionen D-Mark erwirtschaftete die von Heinz Nixdorf gegründete Nixdorf Computer AG in ihrer besten Zeit. 1990 wurde sie nach einer Krise verkauft, aber das Erbe des Gründers bleibt erhalten: Aus dem Nachlass des 1986 verstorbenen Unternehmers sind die Heinz Nixdorf Stiftung und die Stiftung Westfalen hervorgegangen.

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Das Konzept der „Lernenden Organisation“ als Basis für zukunftsgerichtete Unternehmen

VON GUDRUN TÖPFER

 

Zum Thema Lernende Organisation ist schon so viel geschrieben worden, dass es mittlerweile schwierig ist, sich im Dschungel aus Konzepten, Begrifflichkeiten und Definitionen zurechtzufinden. Versuchen wir gemeinsam eine Näherung?

Gehen wir zunächst nur von den beiden Worten aus, ist eine Lernende Organisation eine Organisation, die lernt. Damit ist noch nichts darüber ausgesagt, wie sie das tut, wann sie lernt, welche Lernanlässe es gibt und woran man überhaupt erkennen könnte, dass sie lernt. Um sich der Thematik zu nähern, könnten wir zuerst einmal die Begriffe Lernen und Organisation näher unter die Lupe nehmen und uns fragen: Was bedeutet Lernen, was ist eine Organisation?

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Drei Rettungsmöglichkeiten für steuerliche Verlustvorträge der stiftungsverbundenen Unternehmen

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Bei der Übertragung eines Familienunternehmens in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft stellt sich die Frage, ob bisher noch ungenutzte steuerliche Verlustvorträge nach der Anteilsübertragung an eine Stiftung mit künftigen Gewinnen verrechnet werden können. Wirtschaftlich betrachtet ist die Möglichkeit zum Ausgleich von Verlustvorträgen mit anfallenden Gewinnen von Interesse, um in Phasen mit hohen Gewinnen einen steuerbedingten Liquiditätsabfluss einzudämmen. Der Finanzierungseffekt leistet einen positiven Beitrag zur Erweiterung des Unternehmens.

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Familienstiftung und Immobilieninvestments: Erfolgreiche Unternehmen machen es vor

VON THORSTEN KLINKNER

 

  Das Berliner Immobilienunternehmen Becker & Kries nutzt seit vielen Jahren die Form der Familienstiftung, um den eigenen Immobilienbestand zu halten und dieses Immobilienvermögen zu managen und auszubauen. Das ist ein gutes Beispiel für den Einsatz der Familienstiftung zum Schutz von Immobilien-Investmentportfolios.

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Die unternehmensverbundene Familienstiftung als flexibles Instrument der Unternehmensnachfolge (Teil 2 von 2)

VON MATTHEO ENS

 

In der Vorwoche habe ich Ihnen die Vorteile einer unternehmensverbundenen Familienstiftung gegenüber der vorweggenommenen Erbfolge dargestellt. Hieran anknüpfend stelle ich Ihnen in dem folgenden Beitrag die Vorteile einer unternehmensverbundenen Familienstiftung gegenüber einer Nachfolgeregelung in einem Testament oder in Form von Nachfolgeklauseln im Gesellschaftsvertrag vor.

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Die unternehmensverbundene Familienstiftung als flexibles Instrument der Unternehmensnachfolge (Teil 1 von 2)

VON MATTHEO ENS

 

In meiner Artikelserie stelle ich Ihnen diese und nächste Woche die Vorteile einer Familienstiftung gegenüber alternativen Nachfolgelösungen zu Lebzeiten und auf den Erbfall vor. Die Serie startet mit den Vorteilen einer unternehmensverbundenen Familienstiftung gegenüber der vorweggenommenen Erbfolge.

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Über den Pflichtteil: Streitigkeiten bei der Stiftungserrichtung vermeiden

VON DR. CHRISTOPHER RIEDEL

 

Für die Gestaltung und Errichtung der Familienstiftung ist es unausweichlich, dass innerhalb der Familie weitgehende Einigkeit darüber besteht. So kann Widerstand gegen die Familienstiftung dazu führen, dass im Sinne des erbrechtlichen Pflichtteils eine Abfindung gezahlt wird.

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Stiftung und Testament (Teil 4 von 4)

VON MARTIN BUSS

 

Zum Abschluss der Artikelserie möchte ich Ihnen diese Woche den Königsweg vorstellen, um die Weichen für Ihre Vermögensnachfolge bereits zu Lebzeiten nach Ihren Wünschen zu stellen, in dem Sie eine Stiftung errichten und mit einem Testament zu Lebzeiten in Einklang bringen.

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Stiftung und Testament (Teil 3 von 4)

VON MARTIN BUSS

 

Nachdem Sie in den letzten Wochen die beiden Bausteine „Stiftung“ und „Testament“ als separate Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Nachfolge kennengelernt haben, stelle ich Ihnen diese Woche die Möglichkeit vor, eine Stiftung durch Testament („Stiftungserrichtung von Todes wegen“) zu errichten. Dies ist eine der Möglichkeiten, beide Wege in Einklang zu bringen.

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Stiftung und Testament (Teil 2 von 4)

VON MARTIN BUSS

 

Nachdem ich Ihnen im ersten Teil der Artikelserie das „klassische Testament“ als Möglichkeit für Ihre Nachfolgeplanung skizziert habe, stelle ich Ihnen diese Woche die Errichtung einer Stiftung ohne Testament zu Lebzeiten als zweite von vier Alternativen vor.

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Stiftung und Testament (Teil 1 von 4)

VON MARTIN BUSS

 

Bei den Worten Stiftung und Testament handelt es sich um zwei schwergewichtige Antworten, wenn wir uns die folgende Frage stellen: Was geschieht nach meinem Leben mit dem von mir aufgebauten Vermögen? Aus diesen beiden Gestaltungsmöglichkeiten – Stiftung und Testament – lassen sich vier mögliche Grundkonstellationen aufzeigen. Diese vier Konstellationen stelle ich Ihnen in dieser Woche und in den nächsten drei Teilen dieses Blogs näher vor.

 

Den Startpunkt der Artikelserie bildet diese Woche das Testament ohne Stiftung.

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Bedingungen für Veränderungen in Unternehmen

VON GUDRUN TÖPFER

 

Nachdem wir im ersten Teil (erschienen am 06.12.2018 - lesen Sie bitte hier) unserer kleinen Serie einige Herausforderungen und Veränderungen benannt haben, die auf Unternehmen in der unmittelbaren Zukunft zukommen werden, befassen wir uns einmal mit der Frage, was denn in einem Unternehmen geschieht, das betroffen ist. Wir stellen uns also vor, ein Unternehmen hat erkannt, dass es in einem (oder mehreren) Bereichen einen Handlungsbedarf gibt, da ansonsten direkt oder indirekt, kurz- und langfristig das Unternehmen bedroht ist – sei es in Bezug auf den Verlust wertvoller Mitarbeiter, in Bezug auf das Schritthalten mit technologischen Veränderungen oder in der Anpassung auf Gegebenheiten am Markt oder im Konsumentenverhalten.

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Absicherung von land- und forstwirtschaftlichem Vermögen mit einer Familienstiftung (Teil 2 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

C.    Vermögensschutz mit einer Familienstiftung

Für Familienbetriebe und Privatanleger bietet eine Familienstiftung folgende Möglichkeiten als Nachfolgeregelung und zum Vermögensschutz zu Lebzeiten:

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Studie zeigt: Unternehmensnachfolge in Deutschland braucht neue Wege

VON THORSTEN KLINKNER

 

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag bringt jährlich seinen Report zur Unternehmensnachfolge heraus. Die Aussichten stimmen nicht gerade positiv, denn die Nachfolge wird für viele Unternehmer schwieriger. Als Option kann sich die Familienstiftung anbieten, mit der sich die Nachfolge über viele Generationen hinweg gestalten lässt.

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Absicherung von land- und forstwirtschaftlichem Vermögen mit einer Familienstiftung (Teil 1 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

A.    Einleitung

Für inhabergeführte land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die sich seit mehreren Generationen im Eigentum der Familie befinden, stellen sich bei der Suche nach einer Nachfolgeregelung folgende Kernfragen:

  • Wer führt den Hof fort, wenn sich in der eigenen Familie kein Nachfolger findet?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass der Betrieb in der Generationenfolge im Sinne der heutigen Inhaber weitergeführt wird?
  • Wie können die wertvolle Substanz und die Erträge des Vermögens für die Familie geschützt werden?
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Mit Stiftung und Familienunternehmen an die Börse - die Stiftung & Co. KGaA macht es möglich

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Der Gang an die Börse kann für aufstrebende Unternehmen einen wesentlichen Wachstumshebel darstellen. Das frisch eingesammelte Kapital ermöglicht Wachstumsinvestitionen, um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Hinzu kommt der steigende Bekanntheitsgrad.

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Stiftung dient der Wahrung und Förderung der Familieninteressen

VON THORSTEN KLINKNER

 

Grundig ist eine deutsche Erfolgsgeschichte. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik existiert zwar heute nur noch als Warenzeichen. Aber die Familienstiftung des Unternehmensgründers Max Grundig verwaltet weiterhin ein sehr großes Vermögen. Die Max Grundig Stiftung existiert bereits seit 1970.

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Auf diesen vier Wegen kann eine Familienstiftung Geld an die Stifterfamilie übertragen (Teil 2 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Nachdem Sie in der letzten Woche bereits zwei bewährte Wege kennengelernt haben, um Geld einer Familienstiftung an die Stifterfamilie zu übertragen (laufende Zuwendungen und die Vergütung von Dienstleitungen) werden in dem Beitrag dieser Woche zwei weitere Übertragungswege vorgestellt: Der Erwerb von Stiftungsvermögen gegen die Zahlung von Kaufpreisraten und die Vergabe von Darlehen.

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Auf diesen vier Wegen kann eine Familienstiftung Geld an die Stifterfamilie übertragen (Teil 1 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Überweist eine Familienstiftung Geld an Mitglieder der Stifterfamilie oder außenstehende Dritte, sind die Zahlungen gegenüber der Stiftungsbehörde und dem Finanzamt offen zu legen. Damit es bei der Zusammenarbeit mit den Behörden zu keinen ungewollten Konsequenzen kommt, werden in dem Beitrag dieser Woche mit der Zahlung laufender Zuwendungen und der Vergütung von Dienstleistungen zwei in der Beratungspraxis bewährte Wege vorgestellt, auf denen eine Familienstiftung Geld an die Stifterfamilie übertragen kann. Der Beitrag der nächsten Woche behandelt die Vergabe von Darlehen und den Erwerb von Vermögen gegen Zahlung von Kaufpreisraten.

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Neues zum Schicksal der steuerlichen Verlustvorträge von stiftungsverbundenen Kapitalgesellschaften

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Die Übertragung von Anteilen eines Familienunternehmens in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft wirft die Frage auf, ob die steuerlichen Verlustvorträge auch nach der Anteilsübertragung an eine Stiftung noch von künftigen Gewinnen abgezogen werden können. Durch die Nutzung steuerlicher Verlustvorträge lassen sich zum Beispiel Anlaufverluste aus der Gründungsphase oder Verluste aus Krisenzeiten dazu nutzen, in Phasen mit hohen Gewinnen einen steuerbedingten Liquiditätsabfluss einzudämmen.

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Unternehmerische Kontinuität, gemeinnütziger Ansatz: Stiftung sichert Playmobil

VON THORSTEN KLINKNER

 

Der legendäre Playmobil-Chef Horst Brandstätter hat sein Unternehmer Brandstätter Gruppe und sein Vermögen auf die Brandstätter Unternehmensstiftung und eine Familienstiftung übertragen. Die Brandstätter Unternehmensstiftung führt die geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG und sichert die Kontinuität im Management, die Horst Brandstätter wichtig gewesen ist.

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Neue Anforderungen an Unternehmen heute

„Es ist schlimm genug, dass man jetzt nichts mehr für sein ganzes Leben lernen kann. Unsre Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen.“

Diese Aussage stammt aus dem Jahr 1809 – Goethe hat sie eine der Figuren in seinem Werk „Die Wahlverwandtschaften“ sagen lassen. Goethe scheint schon das „Umlernen“ alle fünf Jahre als Zumutung empfunden zu haben und beklagt, dass es anscheinend in der Jugendzeit kein umfängliches und vollständiges Rüstzeug gibt, das einen für das ganze Leben mit dem nötigen Wissen ausstattet. Stattdessen muss „nachgelernt“ werden.

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Gestaltungsinstrument der Familienstiftung: Gefahr der Zersplitterung von Vermögen vermeiden

VON THORSTEN KLINKNER

 

Auch mittelständische Unternehmen können das Ziel von feindlichen Übernahmen werden. Mit einer gezielten Aktion kann ein Käufer Unternehmen unter seine Kontrolle zu bringen. Durch eine unternehmensverbundene Familienstiftung lässt sich dies verhindern. Die finanzielle Unterstützung der Familie bleibt gesichert, und die Nachfolger können durch Minderheitsanteile wertschätzend an die Vermögensverwaltung herangeführt werden.

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Die Familienunternehmensgruppe steuern, absichern, erweitern mit den vereinten Kräften einer Familienstiftung und einer Kapitalgesellschaft als Führungsholding

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Die Bewahrung und kontinuierliche Erweiterung ihres Familienvermögens hat es mittelständischen Unternehmerfamilien ermöglicht, über mehrere Generationen hinweg Vermögenswerte aufzubauen. Regelmäßig bestehen diese Vermögen aus den Gesellschaftsanteilen des Familienunternehmens (bzw. der

Unternehmensgruppe), flankiert von Immobilienvermögen und weiteren Anlageklassen.

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Unternehmensverkauf über die Familienstiftung: Zeitliche, technische und strategische Herausforderung

VON PROF. DR. HOLGER WASSERMANN

 

Immer mehr Unternehmer nutzen die Form der Familienstiftung, um darüber unternehmerischen Beteiligungen zu managen und auch zu verkaufen. Wichtig: Der M&A-Prozess muss auch in der übergeordneten Struktur der Stiftung höchst professionell gesteuert werden. Das garantiert eine erfolgreiche Vermarktung.

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Bautenschutzspezialist Schomburg: Selbstständigkeit des Unternehmens erhalten

VON THORSTEN KLINKNER

 

Mit der Errichtung der Albert Schomburg Unternehmens- und Familienstiftung hat der Detmolder Unternehmer Albert Schomburg die Zukunft seines 1937 gegründeten Familienunternehmens gesichert. Dabei betont der Stifter-Unternehmer die Bedeutung der Stiftung als Nachfolgelösung für den Mittelstand generell.

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So gelingt die Finanzierung stiftungsverbundener Familienunternehmen

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Vergleichbar mit einem Menschen kann eine Familienstiftung als verselbstständigte Vermögensmasse keine Anteilseigner oder Mitglieder haben. Übertragen Mitglieder der Stifterfamilie ihr Vermögen an die Familienstiftung, wird diese zur neuen Eigentümerin. Auf diese Weise können die Anteile inhabergeführter Unternehmen dem Privatvermögen der Eigentümerfamilie entzogen und wirksam vor persönlichen Schicksalsschlägen geschützt werden.

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Die Präambel als Klangfarbe der gesamten Stiftungssatzung

VON MARTIN BUSS

 

Die Präambel einer Satzung oder eines Gesetzes wird bisweilen als Nebensächlichkeit empfunden. Die Präambel ist den Vorschriften einer Satzung oder eines Gesetzes vorangestellt (lat. „praeambulum“ bedeutet „Einleitung“). Tatsächlich sind in der Regel die „harten“ justiziablen Vorschriften in den Paragraphen einer Satzung selbst enthalten. Übertragen in die Sprache der Musik sind diese Paragraphen mithin die zu spielenden Noten. Jedes Musikstück benötigt jedoch eine Klangfarbe, die es erst durch die Vorgabe einer Tonart erhält. Die Tonart gibt der Stifter mit der Ausfertigung einer durchdachten und zu ihm passenden Präambel vor. Es ist aus sich heraus selbstverständlich, dass die Noten (Paragraphen) zur vorgegebenen Tonart (Präambel) passen, also im Einklang stehen müssen.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – Die unternehmensverbundene Stiftung & Co. KGaA

VON MATTHEO ENS

 

I. Einleitung

 

Die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie vereint in sich Elemente einer Kapitalgesellschaft und einer Personengesellschaft. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass einer oder mehrere ihrer Gesellschafter persönlich haften (Komplementäre). Die übrigen Gesellschafter sind die Kommanditaktionäre, die an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt sind, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – Die unternehmensverbundene Stiftung & Co. KG

VON MATTHEO ENS

 

I.  Einleitung

 

Die GmbH & Co. KG ist insbesondere für mittelständische Unternehmen eine stimmige Rechtsform. Sie verbindet die Vorteile einer Personengesellschaft mit der Haftungsbeschränkung einer Kapitalgesellschaft. Keine natürlichen Personen haften für Verbindlichkeiten der KG. Diese leisten lediglich ihre Einlage. Kapital und Management werden konsequent voneinander getrennt.

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Der Beirat der Stiftung: Sinnvolles Instrument zur Begleitung des Vorstands

VON THORSTEN KLINKNER

 

Ein Beirat kann den Vorstand einer Stiftung bei vielen komplexen Fragestellungen beraten und begleiten. Zudem können die Entscheidungsträger einer Stiftung wichtige Entscheidungen mit dem Gremium diskutieren und für externe Experten die Möglichkeit schaffen, sich für die Stiftung und die eingebrachten Vermögenswerte zu engagieren.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – Die unternehmensverbundene Doppelstiftung

VON MATTHEO ENS

 

I.  Einleitung

 

Eine unternehmensverbundene Doppelstiftung kann eine interessante Form einer Stiftungsstruktur darstellen. Sie ist für Familienunternehmen stimmig, wenn die Familie neben den familiären und unternehmerischen Zielen

  • familiäre Absicherung,
  • Verhinderung einer Zersplitterung des Vermögens,
  • rechtlich und steuerlich schonende Vermögensübertragung auf die Nachfolgegeneration,
  • generationsübergreifende Unternehmenskontinuität,

die Verwirklichung gemeinnütziger Zwecke beabsichtigt. Umgekehrt können die Vorteile der Steuerfreiheit durch eine gemeinnützige Zweckverwirklichung mit der wirtschaftlichen Versorgung der Familie verbunden werden.

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Freiheit und Selbstverantwortung – Ermutigung durch eine Familienstiftung

VON THORSTEN KLINKNER

 

Antrieb und Gestaltungskraft fördern

 

Eine sorgfältig gestaltete Familienstiftung kann als Instrument zur individuellen Förderung von Freiheit und Selbstverantwortung wirken. In der Stiftungssatzung wird festgelegt, welche Begünstigte zu welchen Zwecken mit welchen Mitteln unterstützt werden sollen. Auf diese Weise fördern Familienstiftungen Schaffenskraft und Tatendrang und geben einen stabilen Ordnungsrahmen für die selbstbestimmte Weiterentwicklung.

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Spezialfonds für stiftungsverbundene Unternehmen

VON NORBERT SCHULZE BORNELFELD

 

Deutsche Familienunternehmen und insbesondere Unternehmen mit einem Stiftungshintergrund sind seit Jahren sehr erfolgreich in ihren Märkten und kapitalseitig gut gerüstet. Ihre Produkte sind Weltklasse und die Welt beneidet uns für unseren starken inhabergeführten Mittelstand, der das Rückgrat unseres Erfolges

darstellt. Der Begriff „Hidden Champions“ ist Synonym für diesen Erfolg. Entsprechend stark stellen sich die Bilanzen vieler dieser Unternehmen dar. Die Firmentresore sind oft gut gefüllt, die strategischen Liquiditätspositionen versetzen die Firmen damit in eine sehr gute Ausgangslage für eventuell notwendig werdende Anpassungen in der Zukunft.

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Zukunftsorientierte Eigentümerstruktur und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – mit einer unternehmensverbundenen gemeinnützigen Stiftung (4/4)

VON CHRISTIAN JAENECKE UND MATTHEO ENS

 

VII.   Steuerliche Rahmenbedingungen

 

Im Fall einer positiven Feststellungsentscheidung über den Status der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt werden einer gemeinnützigen Stiftung folgende steuerliche Begünstigungen eingeräumt:

  • Zuwendungen in Form einer Erbschaft oder Schenkung an die Stiftung sind – unabhängig von ihrem Wert – von der Erbschaftsteuer befreit.
  • Die Stiftung unterliegt nur mit einem sogenannten wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der laufenden Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.
  • Spenden zur Förderung des gemeinnützigen Zwecks und Vermögenszuwendungen in den Vermögensstock der Stiftung können steuermindernd als Sonderausgabe bei der Einkommensteuer berücksichtigt werden.
  • Anders als eine privatnützige Familienstiftung unterliegt eine gemeinnützige Stiftung mit ihrem Vermögen keiner Erbersatzsteuer.
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Zukunftsorientierte Eigentümerstruktur und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – mit einer unternehmensverbundenen gemeinnützigen Stiftung (3/4)

VON CHRISTIAN JAENECKE UND MATTHEO ENS

 

V. Verbindung des Gemeinwohls mit dem Unternehmen

 

Das Unternehmen kann über die Einschaltung einer gemeinnützigen Stiftung konsequent von der familiären Sphäre getrennt gehalten werden. So bietet sich beispielsweise an, dass die Familienstiftung in einer Höhe, die der Stifter und seine Familie zur Finanzierung des Lebensunterhalts benötigen, an der Kapitalgesellschaft die Mehrheitsanteile hält.

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Zukunftsorientierte Eigentümerstruktur und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – mit einer unternehmensverbundenen gemeinnützigen Stiftung (2/4)

VON CHRISTIAN JAENECKE UND MATTHEO ENS

 

III.   Verbindung des Gemeinwohls mit familiären Interessen

 

Es ist verständlich, dass ein Unternehmer die Erträge seines Unternehmens zu seinen Lebzeiten oder auch zu Lebzeiten seiner Kinder, sofern er diese finanziell absichern und sukzessive an die unternehmerische Verantwortung heranführen möchte, nur zum Teil für eine gemeinnützige Vermögensbindung preisgeben möchte.

 

Eine Option besteht daher darin, Vermögenwerte unter einer Rentenauflage oder einem Vorbehaltsnießbrauch zu übertragen. Korrespondierend entstünde insoweit eine Steuerpflicht (Vermögensübertragung und laufende Erträge).

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Zukunftsorientierte Eigentümerstruktur und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – mit einer unternehmensverbundenen gemeinnützigen Stiftung (1/4)

VON CHRISTIAN JAENECKE UND MATTHEO ENS

 

I.  Einleitung

 

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Bertelsmann Stiftung und die Carl-Zeiss-Stiftung sind namenhafte Beispiele für Stiftungen, die renommierte Unternehmen im Stiftungseigentum halten und mit ihren Erträgen gemeinnützige Zwecke finanzieren.

Das Ziel dieses vierteiligen Beitrags besteht darin, langfristig tragfähige Gründe für eine gemeinnützige Stiftung als Gesellschafterin eines Unternehmens vorzustellen.

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Gemeinnützige Stiftung kann Unternehmen und Familie langfristig einbinden

VON THORSTEN KLINKNER

 

Seit 190 Jahren existiert die süddeutsche Gabler-Saliter-Bank. Vor knapp 30 Jahren errichtete ein Nachfahre des Bankgründers die Stiftung der Familie Gabler, die sich ausschließlich karitativ im Allgäu und der Region Schwaben betätigt. Daran können sich vor allem mittelständische Unternehmer orientieren, die sich karitativ engagieren wollen. Die eigene gemeinnützige Stiftung schafft dafür eine attraktive Alternative.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (5 von5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

III.  Kapitalgesellschaft oder Familienstiftung

 

Steuerlicher Belastungsvergleich

Sind diese in den ersten vier Teilen dargestellten Zielsetzungen für den Unternehmer relevant und sieht er für sich den Mehrwert, den eine Familienstiftung schaffen kann, so wird ihn sicherlich interessieren, was ihn eine Stiftung kosten wird.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (4 von 5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

3. Finanzielle Unterstützung der Familie

Eine Familienstiftung als Gesellschafterin des Familienunternehmens bietet den Familienmitgliedern die Möglichkeit, sich alternativ zu einer Tätigkeit in dem Unternehmen und/ oder der Familienstiftung auch außerhalb des Unternehmens nach eigenen Vorstellungen zu verwirklichen und dabei dosiert aus den Erträgen des Stiftungsvermögens unterstützt zu werden.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (3 von 5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

2. Generationenübergreifender Erhalt der Unternehmensphilosophie bei frühzeitigem Einbezug der Stifterfamilie

In dem Stiftungsgeschäft legt der Stifter den Namen, den Sitz und den Zweck der Stiftung fest. Weiterhin werden die Bildung des Vorstands sowie das an die Stiftung zu übertragende Vermögen geregelt. Das Stiftungsgeschäft kann nicht geändert werden. Zugleich gibt der Stifter der Familienstiftung eine Satzung, die insbesondere Regelungen über die Verwirklichung des Stiftungszwecks, die Vermögensverwaltung, die Beschlussfassung des Stiftungsvorstands sowie optional weiterer Stiftungsorgane enthält. Ebenso hat der Stifter in der Satzung zu regeln, ob überhaupt und falls ja, unter welchen Voraussetzungen die Satzung künftig geändert werden kann. Eine Familienstiftung an der Spitze einer Unternehmensgruppe bietet dem Stifter also die Möglichkeit, die Unternehmensphilosophie oder Vorgaben für die Besetzung von Führungspositionen generationenübergreifend zu verankern.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (2 von 5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

II.  Langfristige und nachhaltige unternehmerische Zielsetzungen

 

1. Die Anteile des Familienunternehmens zusammenhalten

Gerade für Familienunternehmen stellt sich die Frage, mit welcher Weichenstellung das Unternehmen für die kommenden Generationen der Familie sowie für Mitarbeiter und Geschäftspartner am besten geschützt werden kann. Sind die Mitglieder der Unternehmerfamilie selbst an dem Unternehmen beteiligt (inhabergeführte Unternehmen), besteht die latente Gefahr plötzlicher und ungeplanter Erbfälle.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (1 von 5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

I.  Einleitung

 

Bei unserer Beratung von Familienunternehmen, die auf der Suche nach einer zukunftsorientierten Eigentümerstruktur sind, hat es sich vielfach als essentiell herausgestellt, zunächst mit allen Beteiligten die Zielsetzungen in den vier Bereichen „Persönliche Lebensplanung“, „Familiäre Situation“, „Führung des Unternehmens“ und „Prinzipien der Vermögensverwaltung“ zu erarbeiten.

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Eigene Unterstützungskasse: Finanzielle Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

VON FRANK STREHLAU

In Kombination mit der unternehmensverbundenen Familienstiftung entfaltet die pauschal dotierte Unternehmenskasse ihre volle Durchschlagskraft, um neue Strukturen in der betrieblichen Altersvorsorge zu schaffen. Unternehmen machen sich dadurch von Banken und Versicherern sowie Lieferantenkrediten unabhängig.

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Stiftungsregelung bei GEFRO: Unternehmen soll „auch ohne unsere Familie funktionieren“

VON THORSTEN KLINKNER

Mit 48 Jahren hat Thilo Frommlet, Alleininhaber und Geschäftsführer der GEFRO KG, seine Unternehmensnachfolge geregelt. Die GEFRO Service GmbH als Komplementärin des Unternehmens gehört vollständig der GEFRO Stiftung, die von einem Gremium hochkarätiger Spezialisten geleitet wird.

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Übertragung von Kapitalgesellschaftsanteilen an eine Stiftung – Ein Zwischenstand zum Schicksal der Verlustvorträge

VON CHRISTIAN JAENECKE 

Wegen der Besteuerung nach dem „Trennungsprinzip“ unterliegen Kapitalgesellschaften selbst der Besteuerung und nicht die Gesellschafter. Aus diesem Grund können auch die bisher ungenutzten steuerlichen Verlustvorträge nicht auf der Gesellschafterebene genutzt werden, sondern nur auf Ebene der

Gesellschaft. Gerade für Konzerne konnte sich deshalb in früheren Tagen anstelle einer Neugründung von Tochtergesellschaften der Kauf einer nicht mehr aktiven Kapitalgesellschaft mit hohen steuerlichen Verlustvorträgen anbieten. Nahm diese Gesellschaft anschließend ihren neuen Geschäftsbetrieb auf, konnten die erzielten Betriebseinnahmen mit den bisher ungenutzten Verlustvorträgen verrechnet werden.

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Vermietung ausländischer Immobilien durch eine deutsche Familienstiftung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Aufgrund ihrer realen Wertbeständigkeit und der anhaltenden Niedrigzinsphase an den Finanzmärkten stellen Immobilien einen wichtigen Eckpfeiler einer langfristigen und ausgewogenen Anlagestrategie für

Familienstiftungen dar.

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Immer mehr Töchter steigen in die Chefetagen auf

VON SUSANNE DAHNCKE

Die Nachfolgerinnen von heute sind um die 30, sehr gut qualifiziert und erfolgreich. Immer mehr Töchter entscheiden sich für die Unternehmensnachfolge - im Familienbetrieb und in stiftungsverbundenen Unternehmen. Väter erkennen das Potenzial und unterstützen sie bei dieser Entscheidung.

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Die Handlungsfähigkeit einer Stiftung im Rechtsverkehr (Teil 2 von 2)

VON MARTIN BUSS

(Fortsetzung des Artikels vom 17. Mai 2018)

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Die Handlungsfähigkeit einer Stiftung im Rechtsverkehr (Teil 1 von 2)

VON MARTIN BUSS

Geschäftsfähige Personen und Gesellschaften, wie die GmbH oder AG, sind rechtsfähig und können Rechtsgeschäfte abschließen, wie zum Beispiel Miet- oder Kaufverträge. Hierbei werden die Gesellschaften von ihren Geschäftsführern bzw. Gesellschaftern vertreten. Um die Vertretungsbefugnis nachzuweisen, ist die Vorlage der Gesellschafterliste bzw. eines Handelsregisterauszuges sowie des entsprechenden Personalausweises der vertretungsbefugten Person ausreichend.

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Vermögensverwaltung: Sorgfaltspflicht durch Transparenz erfüllen

VON ALEXANDER ETTERER (Gastautor)

Gemeinnützige Stiftungen benötigen im Niedrigzinsumfeld neue Lösungen in der Vermögensverwaltung. Entscheidend ist aber, den aufsichtsrechtlich geforderten Entscheidungsprozess sauber zu dokumentieren. Dabei können Instrumente wie ein Transparenzbericht für Spezialfonds helfen.

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Steuerung einer Photovoltaikanlage aus einer gemeinnützigen Stiftung

VON MATTHEO ENS

Jede gemeinnützige Stiftung benötigt Ertragsquellen, um ihre in der Satzung verankerten Zwecke nachhaltig und dauerhaft erfüllen zu können. In der Regel werden die gängigen Anlageformen mit einem ausgewogenen Ertrag-Risiko-Verhältnis empfohlen, wie Unternehmensbeteiligungen, Immobilien und Wertpapiere. Dabei wird regelmäßig vernachlässigt, dass einer Stiftung grundsätzlich jede Anlageklasse offensteht.    

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Steuerklassenprivileg für Familienstiftungen - Wer ist der "entferntest Berechtigte" laut Stiftungsgeschäft?

VON CHRISTIAN JAENECKE

Verpflichtet sich ein Stifter in dem Stiftungsgeschäft dazu, Teile seines Vermögens im Zuge einer Schenkung oder einer Erbschaft an eine Familienstiftung zu übertragen, unterliegt diese erstmalige Vermögensausstattung der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Handelt es sich um Betriebsvermögen, wie Anteile an einer gewerblichen Personengesellschaft oder eine über 25%ige Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, wird unter Umständen eine Steuerbefreiung ermöglicht.    

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Die vier Eckpfeiler der Vertragsbeziehungen zwischen Stiftung und Stifter - so werden ungewollte Steuerbelastungen vermieden

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Vertragsbeziehungen zwischen einer Stiftung und dem Stifter bieten sich zum Beispiel an, um ungenutztes Barvermögen als Darlehen zur Verfügung stellen und gewinnbringend einzusetzen.

Das Steuerrecht enthält jedoch zahlreiche Fallstricke, mit denen auf den ersten Blick unscheinbare und naheliegende Vertragsbeziehungen zu ungeplanten Steuerbelastungen führen können. Zwei Klassiker unter den steuerlichen Fallstricken sind versehentliche Schenkungen und verdeckte Gewinnausschüttungen. In der Beraterpraxis sollten angehende Stifter bereits im Vorfeld der Stiftungserrichtung für diese Risiken sensibilisiert werden, da es nachträglich meist nicht die Möglichkeit gibt, einen einmal verwirklichten Sachverhalt steuerfrei zu revidieren.    

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Scheidung und Trennung von Organmitgliedern einer Familienstiftung

VON MARTIN BUSS

Eine Familienstiftung entfaltet als Baustein an der Spitze des Familienvermögens ein Höchstmaß an Vermögensschutz. Diese rechtsformbedingte exklusive Schutzwirkung der Familienstiftung ist darauf zurückzuführen, dass sie als verselbstständigte Vermögensmasse keine Gesellschafter, Anteilseigner oder Mitglieder haben kann. Die Familienstiftung ist von sämtlichen persönlichen Lebensrisiken der Stifterfamilie losgelöst. Minderjährigkeit, Geschäftsunfähigkeit, Insolvenz, Haftungsfälle, Heirat, Trennung, Scheidung und sogar der Tod eines oder mehrerer Familienmitglieder haben keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Fortbestand der Familienstiftung.    

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Körber-Stiftung: Erfolgreiche AG unter dem Mantel der Stiftung

VON THORSTEN KLINKNER

Die Körber-Stiftung zählt zu den Unternehmensbeteiligungsstiftungen: Sie ist Alleinaktionärin der Körber AG, die zum Stiftungsvermögen gehört. Dieses umfasst insgesamt gut 560 Millionen Euro. Die Körber-Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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Adoptiv- und Stiefkinder in der Familienstiftung

VON MARTIN BUSS

 

Heute sind Familienkonstellationen, in denen Paare keine leiblichen Kinder haben, sowie „Patchwork-Familien“ längst keine Exoten mehr. Die Gründe sind bekannt und vielfältig: Gesundheitliche Probleme, ein neuer Ehepartner bringt ein voreheliches Kind (=Stiefkind) mit in die neue Beziehung oder gleichgeschlechtliche Beziehungen sind nur einige Beispiele.    

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Nutzung steuerlicher Verluste durch Stiftungen und stiftungsverbundene Unternehmen - positive Finanzierungseffekte sichern und negative Folgen vermeiden

VON CHRISTIAN JAENECKE

Hohe Erhaltungsaufwendungen des Immobilienbestands oder Anlaufverluste auf Ebene stiftungsverbundener Unternehmen sind nur einige der Fälle, in denen die Jahreseinnahmen einzelner Ertragsquellen einer Stiftung niedriger ausfallen können als die korrespondierenden Ausgaben. Dabei entstehen regelmäßig steuerliche Verluste, die im Fall einer gezielten Nutzung zu einer geringeren Körperschaftsteuer und damit einem positiven Finanzierungseffekt innerhalb der Stiftungsstruktur führen.    

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Zeppelin-Stiftung: Luftfahrtpionier hat Grundstein gelegt

VON THORSTEN KLINKNER

Die Friedrichshafener Zeppelin-Stiftung wurde vor mehr als 100 Jahren gegründet. Heute ist die Zeppelin-Stiftung eine rechtlich unselbständige Gemeindestiftung und profitiert von den jährlichen Dividenden der ZF Friedrichshafen AG, der Luftschiffbau Zeppelin GmbH und der Zeppelin GmbH für vielfältige gemeinnützige Zwecke.    

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Das Transparenzregister – Neue Meldepflichten für rechtsfähige Stiftungen

VON CHRISTIAN JAENECKE

Am 26. Juni 2017 ist das neue Geldwäschegesetz (GwG) in Kraft getreten. Durch die Änderungen wurde die 4. Geldwäsche-Richtlinie der Europäischen Union in deutsches Recht umgesetzt. Mit der Neufassung sollen die Bekämpfung der internationalen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verbessert werden.    

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Steuerfreie Gemeinnützigkeit erst ab Satzung (FG Münster, Urteil vom 13.10.2017 - 13 K 641/14 K)

VON MATTHEO ENS

Die Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung von Todes wegen bietet die Möglichkeit, gesellschaftliches Engagement durch die Verwirklichung eines gemeinnützigen Zwecks zu entfalten. Gleichzeitig stellt der Stifter sicher, dass sein Vermögen auch nach seinem Tod in der langfristigen Struktur der Stiftung geschützt ist. Damit die gemeinnützige Stiftung zur stimmigen Nachfolgelösung werden kann, sollten bereits zu Lebzeiten frühzeitig die Weichen gestellt werden. Dies betrifft zum einen die Gestaltung des Testaments oder eines separaten Erbvertrags und zum anderen die Satzung der Stiftung. Die Bedeutung einer rechtzeitigen Satzungsgestaltung verdeutlicht auch eine aktuelle Entscheidung des Finanzgerichts Münster.    

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Wöllner Unternehmensgruppe: Familienstiftung auch im Mittelstand attraktiv

VON THORSTEN KLINKNER

2009 gründete Dr. Eduard Karl Georg Wöllner die Dr. Eduard Wöllner Familienstiftung, die die Wöllner Unternehmensgruppe führt und für die Zukunft absichern soll. Der Ursprung des Unternehmens geht auf das Jahr 1896 zurück. Die Dr. Eduard Wöllner Familienstiftung ist ein gutes Beispiel für die Bedeutung der Stiftung als Instrument im Mittelstand mit 150 Mitarbeitern.    

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Die unselbstständige Familienstiftung als Nachfolgelösung

VON MATTHEO ENS

Insbesondere für Eigentümer kleinerer Vermögen, für die auch keine konkrete Investitionsabsicht besteht, stellt sich die Frage, wie dieses Vermögen am besten für die nächsten Generationen geschützt werden kann. Reicht das Vermögen bzw. dessen Erträge nicht für die Anerkennung einer rechtsfähigen Stiftung aus, kann sich eine sogenannte unselbstständige Stiftung als Alternative anbieten.    

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Verkauf von Vermögen an eine Familienstiftung – Das sollte beachtet werden - Teil 2 von 2

VON CHRISTIAN JAENECKE

In dem Beitrag dieser Woche wird der Frage nachgegangen, in welchen Konstellationen ein Verkauf von Gesellschaftsbeteiligungen oder Privatvermögen an eine Stiftung gegenüber einer alternativ möglichen Schenkung vorzuziehen ist.    

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Verkauf von Vermögen an eine Familienstiftung – Das sollte beachtet werden - Teil 1 von 2

VON CHRISTIAN JAENECKE

Wer eine Familienstiftung errichten möchte, hat in der Stiftungssatzung unter anderem festzulegen, welche Teile des privaten und/ oder betrieblichen Vermögens an die Stiftung übertragen werden sollen. Möchten der Stifter oder Mitglieder der Stifterfamilie anschließend weitere Vermögenswerte an die Stiftung übertragen, stellt sich aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen die Frage, ob eine unentgeltliche Übertragung oder ein Verkauf den günstigeren Übertragungsweg darstellt. Der Beitrag dieser Woche geht der Frage nach, aus welchen steuerlichen Erwägungen heraus ein Verkauf von Grundstücken gegenüber einer unentgeltlichen Übertragung vorzugswürdig sein kann.    

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Else Kröner-Fresenius-Stiftung will Fresenius als „unabhängiges Ganzes“ erhalten

VON THORSTEN KLINKNER

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zählt zu den größten Stiftungen in Deutschland und ist mit Abstand größte Aktionärin der Fresenius SE & Co. KGaA. Dadurch ist sie nicht nur gemeinnützig tätig, sondern sorgt auch für den Fortbestand des Unternehmens, das sie gegen Zersplitterung absichert.    

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Handlungsmöglichkeiten für gemeinnützige Stiftungen im Hinblick auf das Inkrafttreten des neuen Investmentsteuergesetzes am 1. Januar 2018

VON CHRISTIAN JAENECKE

Gegenüber einer Direktinvestition in einzelne Anlageklassen können Investmentfonds die Vorteile eines höheren Maßes an Risikodiversifizierung und einer Teilhabe an den Erträgen gemeinsam verwirklichter Anlageprojekte bieten, deren Kapitalbedarf für Einzelanleger nicht zu decken wäre. Ab dem 1. Januar 2018 kommt es mit Inkrafttreten des Investmentsteuergesetzes 2018 zu einer veränderten Besteuerungssystematik von Investmentfonds. Worin die Gesetzesänderungen für gemeinnützige Stiftungen mit Fondsanteilen im Vermögen bestehen und welche Maßnahmen zur Abwendung ungeplanter Steuerbelastungen ergriffen werden können, wird im Folgenden näher erläutert.    

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Bofrost: Top 100-Familienunternehmen wird von Stiftung geführt

VON THORSTEN KLINKNER

Seit 2004 besteht die bofrost*Familienstiftung, die den Handelsgiganten Bofrost in Straelen am Niederrhein führt. Unternehmensgründer Josef Boquoi hat den Geist der Familienstiftung früh erkannt und für sich und die Zukunft von Bofrost gezielt und strategisch umgesetzt: Er kombiniert damit den Erhalt des Unternehmens unter Führung eines Fremdmanagements und die Versorgung der Familie.    

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Erfolgsfaktor Nr.1: Die Kunst, gemeinsam zu denken

VON HERBERT HABERL

Das Motiv eines Unternehmers, seine Gesellschaft in Stiftungshand zu legen, entspringt aus dem Wunsch der transgenerationalen, umfassenden Asset Protection. Um das Unternehmen unter dem rechtlichen Schutz der Stiftung langfristig erfolgreich zu führen, müssen aber alle Beteiligten – Familie, Arbeitnehmer etc. – wertschätzend auf dem Weg mitgenommen werden. Daher kommt es auf eine gute Führungskultur an, die der Struktur der Stiftung gerecht wird.    

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Die Familienstiftung als Vermieterin – Teil 2 von 2

VON CHRISTIAN JAENECKE

Nachdem im letzten Beitrag die allgemeinen steuerlichen Rahmenbedingungen für Familienstiftungen vorgestellt wurden, die bei der Vermietung von Immobilien zum Tragen kommen, widmet sich dieser Beitrag einigen Fallstricken und deren Umgehung.    

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Die Familienstiftung als Vermieterin – Teil 1 von 2

VON CHRISTIAN JAENECKE

Neben der anhaltenden Niedrigzinsphase und vergleichsweise geringen Einnahmeschwankungen sorgen nicht zuletzt steuerliche Anreize dafür, dass Immobilien einen interessanten Baustein für eine langfristige Vermögensanlagestrategie darstellen.    

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Das enkelfähige Unternehmen

VON MARTIN BUSS UND THORSTEN KLINKNER

Das Für und Wider einer unternehmensverbundenen Familienstiftung wird immer wieder in der Presse sowie unter Beratern diskutiert. Kritiker unternehmensverbundener Familienstiftungen führen oftmals ins Feld, dass die Stiftung eine starre, komplexe und unflexible Struktur darstelle. Der zuletzt erschienene Aufsatz „Königsweg oder Sackgasse“ von Prof. Dr. Kay Windthorst im Magazin „Enkelfähig“ des Haniel-Konzerns ist eines der jüngsten Beispiele für eine umfassende Kritik. *    

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Steuervergünstigungen auch für Verwaltungsvermögen nutzen

VON RA Dr. CHRISTOPHER RIEDEL

Die unstrukturierte Übertragung von nicht privilegiertem Betriebsvermögen wie Cash und Wertpapieren kann für eine Familienstiftung teuer werden und die Vermögenssubstanz schädigen.    

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Vermögensübertragung an eine Familienstiftung – Diese Wege stehen zur Verfügung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Für die Übertragung von Vermögen an eine Familienstiftung kommen grundlegend drei Übertragungswege in Frage: Der Stifter kann sein Vermögen an die Stiftung vererben, zu Lebzeiten verschenken oder verkaufen.

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Die Betriebsaufspaltung – Fluch oder Segen für Stiftungen? - Teil 2 von 2

VON CHRISTIAN JAENECKE

Teil 1 ist am 09.11.2017 erschienen

Folgende Nachteile einer Betriebsaufspaltung gilt es zu beachten:

Grundsätzlich unterliegen die laufenden Einkünfte einer Stiftung, die durch die Vermietung von Immobilien oder die Beteiligung an vermögensverwaltenden Personengesellschaften mit vermieteten Immobilien erzielt werden, einem Körperschaftsteuersatz von 15%. Bei einer Betriebsaufspaltung unterliegen diese Einkünfte zusätzlich der Gewerbesteuer, wodurch der Ertragsteuersatz auf ca. 30% ansteigt.    

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Die Betriebsaufspaltung – Fluch oder Segen für Stiftungen? - Teil 1 von 2

VON CHRISTIAN JAENECKE

Teil 2 erscheint am 16.11.2017

Die Konstellation einer Betriebsaufspaltung ist bis heute nicht gesetzlich geregelt und basiert ausschließlich auf der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes, die auch von der Finanzverwaltung umgesetzt wird.

Sie liegt vor, wenn ein Besitzunternehmen zumindest eine wesentliche Betriebsgrundlage (typischerweise eine Immobilie) an eine Kapitalgesellschaft oder eine gewerbliche Personengesellschaft (Betriebsunternehmen) überlässt. Man spricht hierbei von einer sachlichen Verflechtung beider Unternehmen. Werden beide Unternehmen von derselben Person oder derselben Personengruppe beherrscht, sind beide Unternehmen auch personell verflochten, wodurch alle Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung erfüllt sind.  

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Wohnungsunternehmen als Gestaltungsbaustein zur Erbschaftsteuerminimierung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Die im Stiftungsgeschäft geregelte erstmalige Vermögensübertragung des Stifters an die Stiftung unterliegt der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Anschließend unterliegt das Stiftungsvermögen in Zeitabständen von 30 Jahren der Erbersatzsteuer. Insbesondere für Stiftungen, deren Tochtergesellschaften Immobilien vermieten, kann hierbei eine sehr hohe steuerliche Einmalbelastung entstehen. Grund hierfür ist die steuerliche Bewertung dieser Tochtergesellschaften zum Ertragswert oder zum Substanzwert, da beide Werte nur bedingt den eigentlichen Liquiditätszufluss berücksichtigen.    

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Besteuerung der Zuwendungen an die Begünstigten einer Familienstiftung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Der Zweck einer Familienstiftung besteht darin, die in der Satzung als Begünstige (Destinatäre) festgelegten Familienmitglieder in Form von Zuwendungen aus den laufenden Erträgen des Stiftungsvermögens heraus zu unterstützen. 

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Schutz von Immobilienvermögen mit einer ausländischen Familienstiftung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Das Vermögen von Familienstiftungen in Deutschland unterliegt in Zeitabständen von 30 Jahren der sogenannten Erbersatzsteuer. Eine Freistellung von Immobilien von der Erbersatzsteuer ist in der Regel nicht möglich. Immobilien im Privatvermögen der Stiftung bleibt die Steuerverschonung generell versagt, während an Dritte zur Nutzung vermietete Immobilien im Betriebsvermögen zum ebenfalls voll zu versteuernden Verwaltungsvermögen zählen.    

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Immobilienbezogene Familienstiftungen und die Gewerbesteuer – Diese beiden Fallstricke sollten beachtet werden

VON CHRISTIAN JAENECKE

Kapitalgesellschaften, wie die GmbH oder AG, unterliegen in Deutschland aufgrund ihrer Rechtsform automatisch der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer. Zusammen führen beide Steuerarten zu einem Ertragsteuersatz von ca. 30%, der je nach Höhe des Gewerbesteuer-Hebesatzes der Gemeinde variiert. Auf die inhaltliche Betätigung der Gesellschaft kommt es nicht an.   

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Ausländische Trusts - Keine Nachfolgelösung für inhabergeführte Unternehmen

VON CHRISTIAN JAENECKE

Bei den Weichenstellungen ihrer familiären und unternehmerischen Zukunft stellt sich für Unternehmerfamilien die Frage, wie das über Generationen hinweg aufgebaute und wertgeschätzte Familienvermögen bestmöglich geschützt werden kann. Regelmäßig kommt bei diesen Planungen die Frage auf, ob nicht auch ein ausländischer Trust eine attraktive Alternative zu einer Stiftung darstellen kann. Meist sind mit Trusts die unterschiedlichsten Vorstellungen verbunden. Zum einen Fällt das Stichwort „Trust“ im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Steuerstrafverfahren, andererseits werden Trusts im Ausland von diversen Anbietern als „Wundermittel“ zur legalen Steuerminimierung angepriesen. 

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Aktuelle Fragen zum Schicksal nicht entnommener Gewinne bei der Übertragung von Personengesellschaften an eine Familienstiftung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Gesellschafter einer Personengesellschaft kennen das Problem: Nach Ablauf eines erfolgreichen Jahres kommt es zu einer sofortigen hohen Einkommensteuerbelastung der erzielten Gewinne. Auch wenn diese Gewinne durch den Gesellschafter nicht entnommen werden, hat er sie dennoch sofort zu versteuern, weil für Personengesellschaften ein sogenanntes Transparenzprinzip gilt. Nach der Betrachtungsweise des Transparenzprinzips unterliegt nicht die Personengesellschaft der Einkommensteuer, sondern ihre Gesellschafter (sofern es sich um natürliche Personen handelt).    

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Gauselmann-Familienstiftung: Nachfolge sichern, Familie mitnehmen.

VON THORSTEN KLINKNER 

Mit der Gauselmann-Familienstiftung hat der bekannte Unternehmer Paul Gauselmann die rechtliche und strategische Grundlage dafür geschaffen, dass seine internationale Gruppe auch in Zukunft in gewohnter Form fortgeführt wird und seine ethischen und strategischen Vorstellungen dauerhaft umgesetzt werden. Die zweite und dritte Generation hat der Unternehmensgründer auch bereits eingebunden.  

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Sichere Planbarkeit der Erbschaftsteuer mit einer Familienstiftung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Der Fortbestand einer Familienstiftung hängt davon ab, ob ihr Zweck, den Stifter und alle weiteren laut Satzung begünstigten Familienmitglieder zu versorgen, weiterhin erfüllbar ist. Sie kann zeitlich unbegrenzt bestehen und im Gegensatz zu einer natürlichen Person kein Vermögen im Zuge der Erbfolge übertragen.    

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Die Stiftungsaufsicht – Gegner, Verbündeter oder kritisch mitdenkender Partner? (Teil 2)

VON MARTIN BUSS

An dieser Stelle setzen wir den Blog-Artikel vom 31. August 2017 fort.

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Die Stiftungsaufsicht – Gegner, Verbündeter oder kritisch mitdenkender Partner? (Teil 1)

VON MARTIN BUSS

Die Stiftungsaufsicht ist in den Stiftungsgesetzen der Bundesländer geregelt und dort in jeweils unterschiedlichen Ministerien eingerichtet. In den meisten Bundesländern ist die Stiftungsaufsicht in dem jeweiligen Innenministerium untergebracht.

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Geschlossene Immobilienfonds als zulässige Anlageklasse für Stiftungen

VON MARTIN BUSS

Sämtliche Stiftungsgesetze der Länder sehen als Grundsatz den Erhalt des Stiftungsvermögens in seinem Wert vor. Folglich darf der Wert des Stiftungsvermögens in keiner Weise verringert werden, wie etwa durch eine Schenkung von Stiftungsvermögen an Dritte oder einen Verkauf unter Wert.    

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Die gemeinnützige Stiftung - Das sollte beachtet werden (Teil 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

(Teil 1 wurde am 10.08.2017 veröffentlicht)

Im Fall einer positiven Feststellungsentscheidung über den Status der Gemeinnützigkeit werden einer gemeinnützigen Stiftung folgende steuerliche Begünstigungen eingeräumt:    

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Die gemeinnützige Stiftung - Das sollte beachtet werden (Teil 1)

VON CHRISTIAN JAENECKE

Die Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung bietet die Möglichkeit, sich einen Herzenswunsch zu erfüllen und dabei gesellschaftliche Verantwortung durch die Förderung gemeinnütziger Zwecke zu übernehmen. Auf diese Weise engagieren sich beispielsweise die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Bertelsmann Stiftung oder die Else Kröner-Fresenius-Stiftung

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Die Familienversammlung – Zuständigkeiten der Familie

VON MARTIN BUSS

Nach § 81 Absatz 1 BGB ist im Hinblick auf die Stiftungsorganisation einer Familienstiftung zur Anerkennung und für den Bestand einer Stiftung lediglich ein Vorstand mit zumindest einem Vorstandsmitglied obligatorisch.    

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Errichtung einer Familienstiftung – Begünstigung durch das Steuerklassenprivileg

VON CHRISTIAN JAENECKE
Die unentgeltliche Übertragung von Vermögen an eine Familienstiftung durch den Stifter unterliegt

den Regelungen des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG).

 

Eine vollständige Freistellung von der Besteuerung ist für Betriebsvermögensübertragungen nicht erst seit

Inkrafttreten der Erbschaftsteuerreform 2016 bei Erfüllung restriktiver Voraussetzungen möglich. Für vermietete Immobilien sind die Voraussetzungen der Begünstigung nur schwer erfüllbar. Bei der Übertragung von Privatvermögen ist im Regelfall keine Freistellung möglich.

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Aufbau und Schutz von Immobilienvermögen mit einer Familienstiftung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Die anhaltende Niedrigzinsphase macht Immobilien für institutionelle und private Anleger zu einem der wertvollsten Bausteine ihres Vermögensaufbaus. 

In Anbetracht des erreichten Schuldenstands von Staaten, Unternehmen und Privathaushalten scheint eine Umkehr dieser Entwicklung kaum absehbar.

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Stabilisierung einer Betriebsaufspaltung durch eine Familienstiftung

VON THORSTEN KLINKNER

Im Steuerrecht bezeichnet die „Betriebsaufspaltung“ die Aufteilung eines rechtlich und wirtschaftlich einheitlichen Betriebs in zwei Unternehmen, das Besitzunternehmen und das Betriebsunternehmen. Typischer Anwendungsfall der Betriebsaufspaltung ist die Verpachtung eines Betriebsgrundstücks durch einen oder mehrere Gesellschafter an „seine“ oder „ihre“ Kapitalgesellschaft, die dieses Grundstück als wesentliche Betriebsgrundlage nutzt (sog. sachliche Verflechtung).

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„Doppelt hält besser“ – Schutz von Familienunternehmen mit einer Doppelstiftung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Gerade für mittelständische Familienunternehmen kann das Instrument der sog. Doppelstiftung eine interessante Möglichkeit darstellen, um die Vorteile einer Familienstiftung mit den Vorteilen einer gemeinnützigen Stiftung zu kombinieren.

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Die Familienstiftung als Holding - sichern und weiterentwickeln

VON CHRISTIAN JAENECKE

Aufgrund vielseitiger Risiken kann sich für Unternehmer der Aufbau einer Unternehmensstruktur unter Einsatz mehrerer Gesellschaften anbieten.

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Lebzeitige Vermögensübertragung auf eine Familienstiftung versus gesetzliche Erbfolge

VON THORSTEN KLINKNER

Ausgehend von einer verbreiteten familiären Konstellation (Unternehmer, Ehegatte, zwei Kinder) gibt der folgende Artikel in der gebotenen Kürze einen Vergleich zwischen der gesetzlichen Erbfolge und den Möglichkeiten der Nachfolgeplanung mittels einer Familienstiftung.

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