Stiftungsblog Thorsten Klinkner

Fördern der Familie in Stiftung und Unternehmen

VON MARTIN BUSS

 

Wir haben in den bisherigen Beiträgen zum übergeordneten Thema der Förderung und Absicherung der Familie insbesondere die finanzielle Absicherung der einzelnen Familienmitglieder beleuchtet. Neben dieser finanziellen Absicherung tritt die Möglichkeit der Förderung (und ggf. Forderung) der Familienmitglieder auf der Ebene der Stiftung und/oder ggf. stiftungsverbundener Unternehmen.

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Finanzielle Absicherung der Familie durch eine Stiftung (Teil 3 von 3)

VON MARTIN BUSS

 

Die finanzielle Absicherung des Stifters durch die Stiftungssatzung ist im Wesentlichen in der Regel davon geprägt, ihm lebzeitig eine vollständige Absicherung zu gewährleisten als „Ausgleich“ dafür, dass er sein bis zur Errichtung der Familienstiftung aufgebautes Privatvermögen an die Familienstiftung überträgt und sich selbst somit entreichert hat. Häufig gilt dieser Grundsatz auch für den Ehegatten des Stifters, sofern denn die Ehe des Stifters durch dessen Tod beendet wird (und nicht durch Scheidung). Somit kann die finanzielle Absicherung des Stifters sowie eines eventuellen Ehegatten in der Regel bereits damit erreicht werden, dass diese beiden Personen blitzartig dem Stiftungsvorstand angehören und dort nach freiem Ermessen (eventuell gemeinsam) entscheiden oder einer von beiden ein Letztentscheidungsrecht hat.

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Die finanzielle Absicherung der Familie durch eine Stiftung (Teil 2 von 3)

VON MARTIN BUSS

 

Eine Vielzahl unserer Mandanten ist verheiratet. Wie die Ehe in der Aufgabenteilung ausgestaltet ist, ist ebenso unterschiedlich, wie die Vermögensstruktur der Eheleute: Möglicherweise hat ein Ehegatte auf eine eigene Karriere bzw. Vermögensaufbau verzichtet, um für einen längeren Zeitraum den Fokus auf die Arbeit der Kindesbetreuung und -erziehung zu legen. Andere Ehegatten betreiben auch rechtlich den Vermögensaufbau gemeinsam. Sie sind beispielsweise hälftig an einer Grundstücks-Gesellschaft beteiligt oder betreiben gemeinsam ein operatives Unternehmen.

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Die finanzielle Absicherung der Familie durch eine Stiftung (Teil 1 von 3)

VON MARTIN BUSS

 

Der Impuls, sich mit dem Thema Familienstiftung zu befassen, entsteht bei unseren Mandanten häufig aus zwei Gründen: Entweder sie sind auf der Suche nach einer klareren Vermögensstruktur unter Nutzung wirtschaftlicher und steuerlicher Vorteile. Oder sie geraten aufgrund eigener Erfahrung in der Familie oder im Freundes- und Bekanntenkreis zu der Überlegung, was eigentlich für ihre Nachkommen im eigenen Versterbensfall gilt.

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Das Berliner Testament und seine Fallstricke

VON SINJE KATHARINA FRANK

 

Das Berliner Testament ist eine beliebte und oft genutzte Möglichkeit, wie Eheleute sich gemeinsam um ihr Vermögen und die gewünschte Erbfolge kümmern können. Dabei setzen sich die Ehepartner oder eingetragenen Lebenspartner gegenseitig zu Alleinerben ein. Sie bestimmen weiterhin, dass nach ihrem Versterben das sodann entstandene Gesamtvermögen an einen oder mehrere Personen als Dritte gehen soll. In den meisten Fällen sehen die Eheleute hier die eigenen Kinder vor.

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Der Letzte Wille - Vorteile der notariellen Urkunde

Von Notarin Dr. Sabine Krampen-Lietzke

 

Verfügungen von Todes wegen können auf verschiedene Weise errichtet werden. Insbesondere kann ein Testament eigenhändig verfasst werden. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über häufig verkannte Gefahren und Fallstricke des eigenhändigen Testaments und die Vorteile der notariellen Urkunde.

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Faire Erblösungen (Teil 2 von 2)

VON SINJE KATHARINA FRANK

 

Im ersten Teil unseres Beitrages haben wir aufgezeigt, welche Schwierigkeiten sich im Rahmen von Bewertung von Vermögensgütern stellen und weshalb dieser vorbereitende Schritt schon zum Dreh- und Angelpunkt von Konflikten in der Familie wird. Ein weiterer konfliktträchtigter Aspekt ist die Frage, welche Ansprüche solchen Familienmitgliedern zustehen, die im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge zu den Erben gehören, jedoch in der Erbfolge übergangen werden. Diese Ansprüche werden nicht selten bei der Planung durch den Erblasser vergessen und stellen dann für die Erben eine oft unüberwindbare finanzielle Herausforderung dar.

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Faire Erblösungen (Teil 1 von 2)

VON SINJE KATHARINA FRANK

 

„Ich möchte eine faire Erblösung finden!“ – das ist häufig die Wortwahl und das Ansinnen von Unternehmern, wenn es um die eigene Nachfolgeplanung geht. Doch was genau bedeutet eigentlich „fair“? Darum soll es in diesem zweiteiligen Beitrag gehen, in dem wir zunächst die Bewertungsschwierigkeiten der Erbmasse sowie im Verlauf die Ansprüche übergangener Erben thematisieren.

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Das Unternehmertestament – Anforderungen und Fallstricke

VON SINJE KATHARINA FRANK

 

Eine erfolgreiche Unternehmerin oder ein erfolgreicher Unternehmer wird am Ende einer erfolgreichen Tätigkeit auf das eigene Lebenswerk zurückblicken und stolz auf die Erfolge sein, die sie bzw. er für sich, das Unternehmen und die eigene Familie geschaffen hat. Es wäre jedoch ein fataler Fehler, wenn sich erst zu diesem Zeitpunkt um eine Nachfolge bemüht werden würde. Eine frühzeitige Regelung ist nämlich schon für den täglichen Geschäftsverkehr unerlässlich. So bewerten Banken und Kreditinstitute im Rahmen ihrer Risikoprüfung bei Kreditanfragen durch Unternehmen regelmäßig auch die getroffenen Nachfolgeregelungen. Natürlich können diese nicht allein zur Begründung einer Kreditwürdigkeit dienen, sie sind jedoch ein Ausdruck der stabilen Fortführung des Unternehmens.

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Stiftung und Testament (Teil 2 von 2)

VON SINJE KATHARINA FRANK

 

Der erste Teil dieses Beitrages hat einige Grundsätze der erbrechtlichen Gestaltungsmaßnahmen vorgestellt. Im Weiteren wird betrachtet, wie eine optimale Gestaltung durch Vermischung der einzelnen Ansätze gelingt.

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Stiftung und Testament (Teil 1 von 2)

VON SINJE KATHARINA FRANK

 

Für die meisten Menschen, insbesondere wenn sie unternehmerisch tätig sind, stellt sich an einem gewissen Punkt in ihrem Leben die Frage nach der Weitergabe der von ihnen aufgebauten Vermögenswerte. Sie sehen sich sodann mit den diversen rechtlichen Möglichkeiten konfrontiert, die sich ihnen bieten. Der folgende zweiteilige Beitrag gibt einen Überblick über die Systematik von Vererbung und Generationennachfolge. Hierbei wird der Fokus auf das klassische Instrument des Testaments in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen unter Einbeziehung von Stiftungsstrukturen gesetzt.

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Vorteile einer unternehmensverbundenen Familienstiftung - Asset Protection bei vollumfänglicher Steuerung des Unternehmens

VON MARTIN BUSS

 

In unserer Beratungspraxis äußern stiftungsinteressierte Unternehmer im Vorfeld einer möglichen Gründung einer unternehmensverbundenen Familienstiftungen folgende Sorgen: „Redet mir dann künftig „die Stiftung“ oder ein „Stiftungsrat“/“Kuratorium“ oder gar die gesamte Familie in den operativen Bereichs des Unternehmens hinein?“

Die Antwort lautet: Nur dann, wenn der jeweilige Unternehmer bzw. Stifter dies in der Stiftungssatzung so vorsieht.

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Zahlungen einer Familienstiftung an ihre Begünstigen – das sollte beachtet werden

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Der Zweck einer Familienstiftung besteht darin, die laut Stiftungssatzung begünstigten Familienmitglieder finanziell aus den Stiftungserträgen und dem freien Stiftungsvermögen zu unterstützen.

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Neues zur Wegzugsbesteuerung – Das BMF reagiert auf das EuGH Urteil „Wächtler“

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Verkauft man seine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, an der man zu mindestens 1% beteiligt ist, unterliegt der Gewinn in Deutschland einer Steuerlast bis zu 27%. Während die Besteuerung bei diesem tatsächlichen Geldzufluss noch naheliegt, schlägt der Fiskus für viele Gesellschafter überraschend auch dann zu, wenn diese unverändert an der Gesellschaft beteiligt bleiben und damit auch gar keinen Kaufpreis ausgezahlt bekommen.

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So gelingt die für alle Beteiligten stimmige Organstruktur einer Stiftung

VON MARTIN BUSS

 

Bei der Ausarbeitung einer Satzung gelangen wir in jedem Stiftungsprojekt zu der Überlegung, wie wir mit der Stifterfamilie die passende Organstruktur für alle Beteiligten ausgestalten. Bei Familienstiftungen gehen die ersten Impulse der Stifter vielfach dahin, dass keine komplexe Organstruktur benötigt wird. Die gute Nachricht ist: Die gesetzlichen Regelungen des BGB schreiben für die Steuerung einer Familienstiftung lediglich ein einziges Organ mit nur einem einzigen Mitglied vor. Will also ein Stifter allein die Familienstiftung verwalten, kann er dies tun, ohne einen Organisationsapparat mit Kosten und komplexen Entscheidungsprozessen ins Leben zu rufen.

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Asset Protection durch eine Familienstiftung fördern

VON THORSTEN KLINKNER

 

Eine sorgfältig konzipierte Familienstiftung ist eine wichtige Säule im langfristigen Vermögensschutz und dazu geeignet, eine stabile Basis für die Sicherung und Entwicklung von aufgebauten Vermögenswerten zu bilden. Der Wille des Stifters und die Rolle der Familie stehen dabei im Vordergrund.

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Stabilisierung einer Betriebsaufspaltung durch eine Familienstiftung

VON THORSTEN KLINKNER

Im Steuerrecht bezeichnet die „Betriebsaufspaltung“ die Aufteilung eines rechtlich und wirtschaftlich einheitlichen Betriebs in zwei Unternehmen, das Besitzunternehmen und das Betriebsunternehmen. Typischer Anwendungsfall der Betriebsaufspaltung ist die Verpachtung eines Betriebsgrundstücks durch einen oder mehrere Gesellschafter an „seine“ oder „ihre“ Kapitalgesellschaft, die dieses Grundstück als wesentliche Betriebsgrundlage nutzt (sog. sachliche Verflechtung).

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Schenkungsteuer - so vermeiden Sie eine „Kettenschenkung“

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Das Erbschaft- und Schenkung Steuergesetz (ErbStG) sieht nur in Ausnahmefällen eine Freistellungsmöglichkeit für unentgeltliche Vermögensübertragungen vor. So können unter anderem Betriebsvermögen oder das Familienheim bei Übertragungen an Ehegatten oder Kinder begünstigt werden.

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Beteiligung von Kindern in der Unternehmerfamilie (Teil 2 von 2)

VON SINJE KATHARINA FRANK

 

Im ersten Teil unseres Beitrages sind wir auf die grundsätzlichen Überlegungen eingegangen, die für ein frühzeitiges Heranführen der Kinder an das Familienunternehmen sprechen. In diesem zweiten Teil stellen wir einige Hürden vor, die bei einer solchen Heranführung auf rein unternehmerischer Ebene zu überwinden sind und wie eine Stiftungsstruktur dies erleichtern kann. Betrachten wir diese Fallstricke im Einzelnen.

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Beteiligung von Kindern in der Unternehmerfamilie (Teil 1 von 2)

VON SINJE KATHARINA FRANK

 

Unser zweiteiliger Beitrag beleuchtet die Möglichkeit, Kinder in Unternehmerfamilien möglichst früh an das Unternehmen heranzuführen und ihnen dabei gleichzeitig den Freiraum zu lassen, einen eigenen Lebensweg außerhalb des Unternehmens einzuschlagen. In diesem ersten Teil stellen wir die grundsätzlichen Überlegungen vor, die für eine frühe Einbeziehung der Kinder sprechen. In dem zweiten Teil gehen wir in der kommenden Woche auf die möglichen Stolpersteine ein, die sich durch die „herkömmlichen“ Lösungen ergeben, und stellen Ihnen hierzu einige bewährte Lösungsmöglichkeiten aus unserer Beratungspraxis vor.

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Zuwendungen einer Schweizer Familienstiftung unterliegen nicht der deutschen Schenkungsteuer (Teil 2 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Zur negativen Überraschung von Stifterfamilien und Beratern ausländischer rechtsfähiger Stiftungen nahm die deutsche Finanzverwaltung die Einführung des § 7 Absatz 1 Nummer 9 Satz 2 Halbsatz 2 ErbStG zum Anlass, nun auch die bereits einkommensteuerpflichtigen laufenden Zuwendungen rechtsfähiger ausländischer Stiftungen an Begünstigte in Deutschland der Schenkungsteuer zu unterwerfen. Dieser Rechtsauffassung schloss sich, neben einigen Literaturvertretern, auch das FG Baden-Württemberg an (Urteil v. 22.4.2015 – 7 k 2471/12). Begünstigte zum Beispiel einer Schweizer oder Liechtensteinischen Familienstiftung mit Wohnsitz in Deutschland liefen damit Gefahr, in Deutschland dank Einkommensteuer- und Schenkungsteuer gleich zweifach zur Kasse gebeten zu werden. Zuwendungen an Begünstigte einer deutschen Familienstiftung sollten hingegen ausschließlich der Einkommensteuer unterliegen.

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Zuwendungen einer Schweizer Familienstiftung unterliegen nicht der deutschen Schenkungsteuer (Teil 1 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

In dieser Woche stellen wir Ihnen im ersten Teil unserer Artikelserie die Hintergründe vor, die in einigen Fällen zu einer Doppelbesteuerung der Zuwendungen von Auslandsstiftungen an ihre Begünstigten in Deutschland mit der Einkommensteuer und der Schenkungsteuer geführt haben. Kommende Woche erläutern wir, wie der Bundesfinanzhof (BFH) nunmehr mit einer aktuellen Entscheidung für mehr Klarheit und Planungssicherheit zu Gunsten von Stifterfamilien und Beratern gesorgt hat.

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„Ein großer und toller Biergarten“

VON ALEXANDER GEORGE

 

Die Prominenz ist sich einig: Schon im 18. Jahrhundert gab Wolfgang Amadeus Mozart mit den Worten „Hier bin ich gern“ seine Liebeserklärung an München ab. 150 Jahre später formulierte es Ernest Hemingway so: „Fahren Sie gar nicht erst woanders hin, es geht nichts über München“. Aber auch Schauspieler Tom Cruise war 2010 – wenn auch von etwas ganz Besonderem – sichtlich beeindruckt: „Ich habe noch nie einen so großen und tollen Biergarten gesehen“, schwärmte der Amerikaner beim Besuch der bayerischen Landeshauptstadt.

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Erfolgsfaktoren bei der Unternehmensnachfolge

VON DR. MARIANNE VOLLMER

 

Das Unternehmen in der Zukunft sichern

 

Das eigene Unternehmen, das Werk eines ganzen Lebens, soll sicher in die Hände der nächsten Generation übertragen werden. Das ist Herzenswunsch des Seniors oder der Seniorin, und es ist wirtschaftlich geboten. Der Unternehmer, der mit seinem Betrieb groß und schließlich alt geworden ist, will Sicherheit in seiner Entscheidung haben, dass es für seinen Betrieb erfolgreich weitergehen wird, dass es eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger gibt, die bzw. der sein Lebenswerk weiterentwickeln und in Zukunft sichern wird.

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Die Familienstiftung als Sicherungsinstrument der Unternehmenskultur (Teil 2 von 2)

VON MARTIN BUSS

 

Im ersten Teil unserer Artikelserie haben wir Ihnen die Möglichkeiten zur Sicherung inhabergeführter Familienunternehmen und ihrer Kultur durch das Gestaltungsprinzip der Familienstiftung vorgestellt. Hierbei haben wir den Schwerpunkt auf die Sicherung der Unternehmensfortführung gelegt. Stiftungsinteressierte Unternehmer in unserer Beratungspraxis legen nicht nur großen Wert darauf, dass das aufgebaute Unternehmen (irgendwie) fortbesteht. Das Unternehmen soll einerseits im operativen Bereich flexibel bleiben. Gleichzeitig soll die Atmosphäre im Unternehmen – also die gelebte Unternehmenskulturerhalten bleiben.

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Die Familienstiftung als Sicherungsinstrument der Unternehmenskultur (Teil 1 von 2)

VON MARTIN BUSS

 

„Das von mir aufgebaute Unternehmen ist mein Baby neben meinen leiblichen Kindern. Das Unternehmen und die Mitarbeiter liegen mir am Herzen und ich fühle mich verantwortlich.“

 

So oder so ähnlich und in unterschiedlichen Abstufungen sprechen zahlreiche Unternehmer in unseren Beratungsterminen über ihr Unternehmen. Von außen betrachtet könnte man meinen, es ginge stiftungsinteressierten Unternehmern darum, das entsprechende Unternehmen zu erhalten, um sich selbst in Gestalt des Unternehmens als „Lebenswerk“ ein Denkmal zu setzen.

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Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Kontrolle über das Vermögen erhalten

VON FRANK STREHLAU

 

Stiftungsverbundene Unternehmen können ihre Substanz und Reputation durch die pauschaldotierte Unternehmenskasse stärken und ihre Wertekultur unterstützen. Dies schafft viele Vorteile im Employer Branding.

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Strategische Regelungen auch auf der privaten Ebene

VON Dr. CHRISTOPHER RIEDEL

 

Die Familienstiftung entbindet Unternehmens- und Vermögenseigentümer nicht davon, die private Nachfolge strategisch zu gestalten und abzusichern. Sinnvolle Regelungen verhindern Streitigkeiten und schützen das private Vermögen. Denn nichts wahrt Vermögensgegenstände besser als der Familienfrieden, während die Familienstiftung für die unternehmerische Kontinuität sorgt.

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Sinnvolle Vorsorge

VON ULRICH WELZEL

 

Die Wichtigkeit von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten im privaten Umfeld wie auch Vollmachten im Unternehmensumfeld ist seit vielen Jahren bekannt. Trotzdem haben viele Vermögende und Unternehmer aus unterschiedlichen Gründen keine Absicherung. Informationen dazu gibt es viele, vielleicht zu viele, um einen klaren Entschluss zu fassen.

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Die Verbrauchsstiftung als Nachfolgelösung für das Familienvermögen

Von Christian Jaenecke

 

Familienstiftungen werden zur Absicherung von Familienunternehmen im Regelfall auf einen zeitlich unbegrenzten Bestand hin gegründet, um einen generationenübergreifenden Vermögensschutz zu erreichen. Die Mitglieder der Unternehmerfamilie können dann in dosierter Form und nach den Vorstellungen des Stifters, die er in der Stiftungssatzung verankert, finanziell unterstützt werden.

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Vorteile der Familienstiftung gegenüber einer Familien-KG

Von Christian Jaenecke

 

Gerade im Mittelstand erfreut sich die Familien-KG als Rechtsform an der Spitze des Familienvermögens großer Beliebtheit. Hierbei handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft (Personenhandelsgesellschaft) mit zwei verschiedenen Arten von Gesellschaftern: (mindestens) ein Komplementär fungiert im Innenverhältnis als Geschäftsführer (kann vertraglich auch anders geregelt werden) und im Außenverhältnis als Vertreter. Er haftet unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft.

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Stiftungserrichtung führt zu Klarheit in der Familie

Von Thorsten Klinkner

 

Eine gute Stiftungssatzung ist das Ergebnis eines familieninternen, konsensualen Prozesses, der die Wünsche und Ideen der einzelnen Familienmitglieder aufnimmt und in eine rechtlich und strategisch sichere Form gießt. Dabei legt die Stiftungssatzung auch fest, welche Grundhaltung für die Unterstützung gilt.

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Neue Anlage-Optionen für Stiftungen: Digitale Immobilieninvestments

VON HEIKO KRAJEWSKI

 

Immobilien bieten für Stiftungen planbare kontinuierliche Erträge und Wertsteigerungen. Allerdings ist die Kapitalbindung langfristig hoch und bei einem Direkterwerb sind Erfahrungen in der Verwaltung zwingend erforderlich. Insbesondere kleinere Stiftungen hatten daher bisher kaum Alternativen zu Immobilienfonds, da es an einfachen, transparenten und gemeinschaftlichen Investitionsmöglichkeiten in Immobilien fehlte. Eine neue digitale Anlageoption, welche Immobilien flexibel investierbar macht – das digitale Crowdinvesting für Immobilien – macht diese moderne Anlageform (auch für kleinere) Stiftungen interessant.

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Das Family Office: Optimierung für Schutz und Weiterentwicklung der Vermögenswerte

Von Rolf Klein

 

Durch die Familienstiftung werden sehr gute Rahmenbedingungen für Vermögen und Unternehmen geschaffen, während das Family Office den operativen Umgang mit dem Vermögen begleiten beziehungsweise managen kann. Aber der Family Officer muss auch in der Lage sein, für kleinere und mittlere Vermögen eine professionelle Struktur zu bieten und so den Vermögensschutz zu optimieren.

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Unternehmerische Gestaltung und soziale Gestaltungsfreiheit: Lidl-Gründer Dieter Schwarz mit interessanter Doppelstruktur

Von Thorsten Klinkner

 

Lidl gehört zu den Top 10 des deutschen Lebensmittel-Einzelhandels und ist in ganz Europa aktiv. Sehr interessant ist die Struktur der übergeordneten Unternehmensgruppe: Während die Dieter-Schwarz-Stiftung gGmbH 99,9 Prozent der Anteile hält, verfügt die Schwarz Unternehmenstreuhand KG über sämtliche Stimmrechte. Und Lidl wird als Stiftung & Co. KG geführt.

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Mögliche Mitglieder des Stiftungsvorstands

Von Martin Buß 

 

Die Organisation einer Stiftung kann simpel und überschaubar gestaltet werden. Weit verbreitet ist jedoch der Irrglaube, dass eine Familienstiftung stets mit einer komplexen Organstruktur einhergehe und hierdurch hohe Personalkosten entstehen. Dieser Irrtum resultiert vermutlich daraus, dass die „großen“ gemeinnützigen Stiftungen über mehrere Organe verfügen, beispielsweise über den Stiftungsvorstand, einen Beirat und ein Kuratorium. Häufig ist der außerhalb der Stiftung stehenden Öffentlichkeit unklar, was ein Beirat und ein Kuratorium sind und welche Kompetenzen diese jeweils haben, es klingt jedoch fremd und komplex.

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Satzungsregelungen im Scheidungs- oder Trennungsfall

Von Martin Buß

 

Eine durchdacht ausgestaltete Satzung einer Familienstiftung kann – bezogen auf die Stifter-Familie – Testament und Ehevertrag in einem sein. Es ist eine gängige Fallgestaltung in unserer Beratungspraxis, dass ein Ehepartner über die Errichtung einer Familienstiftung nachdenkt. In aller Regel ist dies der Ehepartner, der beispielsweise ein Unternehmen oder ein Immobilienvermögen aufgebaut hat und dessen Ziel es ist, diese Vermögenswerte dadurch zu sichern, dass sie nicht ungeplant im Erbfall auf die Nachfolgegeneration und/oder den überlebenden Ehepartner übergehen.

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Wie flexibel ist die Satzung einer Familienstiftung?

Von Martin Buß

 

In unseren Beratungen begegnen wir sehr häufig der im Titel aufgeworfenen sowie der Folgefrage, ob die Satzung einer Familienstiftung nicht „unabänderlich in Beton gegossen sei“. Die Antworten auf diese Fragen kann bei der Ausgestaltung der Satzung ganz allein der Stifter geben.

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Schuhhändler Deichmann: „Das Unternehmen muss den Menschen dienen“

Von Thorsten Klinkner

 

Die Familie Deichmann, eine der größten europäischen Schuhhändlerdynastien, nutzt die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten der Stiftungslandschaft, nämlich die transgenerationale Erhaltung und Kontrolle des Firmenvermögens über die privatnützige Familienstiftung und das sozial-karitative Engagement über die gemeinnützige Stiftungsstruktur.

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Änderungen des Grunderwerbsteuergesetzes im Zusammenhang mit immobilienbezogenen Stiftungen

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Der Gesetzgeber plant bereits seit längerer Zeit eine Verschärfung des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG), um Steuerumgehungen durch sogenannte Share-Deals zu erschweren. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat nun hierzu am 8. Mai 2019 einen Referentenentwurf veröffentlicht.

Die wichtigsten Neuerungen im Zusammenhang mit der Errichtung immobilienbezogener Stiftungen werden im Folgenden näher vorgestellt.

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Führungskräfte als Schlüsselstellen

VON GUDRUN TÖPFER

 

Keiner kann es mehr hören: Der Chef muss dies, eine Führungskraft muss das, Leadership und überhaupt. Wo kommen wir her, was diese ganzen Themen angeht? Und wo geht die Reise hin?

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Familienstiftung oder Familienverein – diese Punkte sind bei der Rechtsformwahl zu beachten

Von Christian Jaenecke  

 

Um die Unternehmenskontinuität und umfangreiches Privatvermögen in einer gemeinsamen Struktur generationenübergreifend erhalten und erweitern zu können, bietet sich für Unternehmerfamilien die Gründung einer Holding an der Spitze ihres Familienvermögens an.

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Einsatz der Doppelstiftung: Erfolgreicher Unternehmer als Vorbild

VON THORSTEN KLINKNER

 

Der bekannte Unternehmer Karl Schlecht (Putzmeister) hat das Modell der Doppelstiftung sehr professionell etabliert. Die Karl Schlecht Stiftung als gemeinnützige Stiftung unterstützt Projekte und Institutionen in den fünf Förderbereichen Leadership, Ethik, Bildung, Kultur und Technik, während die Karl Schlecht Familienstiftung vor allem als Holding einiger Privatunternehmen fungiert.

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Die Treuhandstiftung – eine alternative Form der Familienstiftung ohne Erbersatzsteuer? (Teil 4/4)

VON MATTHEO ENS

 

In unseren vorangegangenen Beiträgen zur Treuhandstiftung haben wir sie rechtlich eingeordnet, die zivil- und haftungsrechtlichen Folgen der Auflagenschenkung und des Treuhandvertrags miteinander verglichen, sowie die erbschaftsteuerlichen Folgen dargestellt. In diesem abschließenden Beitrag werden wir darstellen, inwieweit die „Umwandlung“ einer unselbstständigen Treuhandstiftung in eine rechtsfähige und selbstständige Familienstiftung möglich ist. 

In welchen Fällen ist eine Umwandlung sinnvoll?  

  • Der Stifter möchte die Vermögenssubstanz konsequent vor dem Zugriff der privaten Gläubiger des Stiftungsträgers schützen (asset protection)
  • Der Stifter möchte die Vermögenssubstanz in der Generationenfolge zusammenhalten (Nachfolge)
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Die Treuhandstiftung – eine alternative Form der Familienstiftung ohne Erbersatzsteuer? (Teil 3/4)

VON MATTHEO ENS

 

In unseren ersten beiden Beiträgen zur Treuhandstiftung haben wir sie rechtlich eingeordnet sowie die zivil- und haftungsrechtlichen Folgen der Auflagenschenkung und des Treuhandvertrags miteinander verglichen. In dem nun folgenden Beitrag werden wir die (erbschaft-)steuerlichen Rechtsfolgen darstellen und überprüfen, ob sich die Treuhandstiftung als Instrument der Unternehmensnachfolge eignet.

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Die Treuhandstiftung – eine alternative Form der Familienstiftung ohne Erbersatzsteuer? (Teil 2/4)

VON MATTHEO ENS

 

In unserem ersten Beitrag zur Treuhandstiftung haben wir ihre Rechtsform (Auflagenschenkung und Treuhandvertrag) rechtlich eingeordnet. In dem nun folgenden Beitrag werden wir die Rechtsfolgen darstellen und die Unterschiede der Modelle aufzeigen.

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Die Treuhandstiftung – eine alternative Form der Familienstiftung ohne Erbersatzsteuer? (Teil 1/4)

VON MATTHEO ENS

 

In unserer Beratungspraxis wird vermehrt die Rechtsform der sogenannten Treuhandstiftung (auch unselbstständige Stiftung oder fiduziarische Stiftung) angefragt. Interesse weckt dieses Gestaltungsprinzip insbesondere, weil die Vermögensmasse der Treuhand im Gegensatz zur Familienstiftung keiner Erbersatzsteuer unterliegt.

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Computerpionier Heinz Nixdorf: Zwei gemeinnützige Stiftungen verwalten das Vermögen

VON THORSTEN KLINKNER

 

Knapp vier Milliarden D-Mark Umsatz und einen Gewinn von 172 Millionen D-Mark erwirtschaftete die von Heinz Nixdorf gegründete Nixdorf Computer AG in ihrer besten Zeit. 1990 wurde sie nach einer Krise verkauft, aber das Erbe des Gründers bleibt erhalten: Aus dem Nachlass des 1986 verstorbenen Unternehmers sind die Heinz Nixdorf Stiftung und die Stiftung Westfalen hervorgegangen.

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Das Konzept der „Lernenden Organisation“ als Basis für zukunftsgerichtete Unternehmen

VON GUDRUN TÖPFER

 

Zum Thema Lernende Organisation ist schon so viel geschrieben worden, dass es mittlerweile schwierig ist, sich im Dschungel aus Konzepten, Begrifflichkeiten und Definitionen zurechtzufinden. Versuchen wir gemeinsam eine Näherung?

Gehen wir zunächst nur von den beiden Worten aus, ist eine Lernende Organisation eine Organisation, die lernt. Damit ist noch nichts darüber ausgesagt, wie sie das tut, wann sie lernt, welche Lernanlässe es gibt und woran man überhaupt erkennen könnte, dass sie lernt. Um sich der Thematik zu nähern, könnten wir zuerst einmal die Begriffe Lernen und Organisation näher unter die Lupe nehmen und uns fragen: Was bedeutet Lernen, was ist eine Organisation?

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Drei Rettungsmöglichkeiten für steuerliche Verlustvorträge der stiftungsverbundenen Unternehmen

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Bei der Übertragung eines Familienunternehmens in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft stellt sich die Frage, ob bisher noch ungenutzte steuerliche Verlustvorträge nach der Anteilsübertragung an eine Stiftung mit künftigen Gewinnen verrechnet werden können. Wirtschaftlich betrachtet ist die Möglichkeit zum Ausgleich von Verlustvorträgen mit anfallenden Gewinnen von Interesse, um in Phasen mit hohen Gewinnen einen steuerbedingten Liquiditätsabfluss einzudämmen. Der Finanzierungseffekt leistet einen positiven Beitrag zur Erweiterung des Unternehmens.

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Familienstiftung und Immobilieninvestments: Erfolgreiche Unternehmen machen es vor

VON THORSTEN KLINKNER

 

  Das Berliner Immobilienunternehmen Becker & Kries nutzt seit vielen Jahren die Form der Familienstiftung, um den eigenen Immobilienbestand zu halten und dieses Immobilienvermögen zu managen und auszubauen. Das ist ein gutes Beispiel für den Einsatz der Familienstiftung zum Schutz von Immobilien-Investmentportfolios.

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Die unternehmensverbundene Familienstiftung als flexibles Instrument der Unternehmensnachfolge (Teil 2 von 2)

VON MATTHEO ENS

 

In der Vorwoche habe ich Ihnen die Vorteile einer unternehmensverbundenen Familienstiftung gegenüber der vorweggenommenen Erbfolge dargestellt. Hieran anknüpfend stelle ich Ihnen in dem folgenden Beitrag die Vorteile einer unternehmensverbundenen Familienstiftung gegenüber einer Nachfolgeregelung in einem Testament oder in Form von Nachfolgeklauseln im Gesellschaftsvertrag vor.

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Die unternehmensverbundene Familienstiftung als flexibles Instrument der Unternehmensnachfolge (Teil 1 von 2)

VON MATTHEO ENS

 

In meiner Artikelserie stelle ich Ihnen diese und nächste Woche die Vorteile einer Familienstiftung gegenüber alternativen Nachfolgelösungen zu Lebzeiten und auf den Erbfall vor. Die Serie startet mit den Vorteilen einer unternehmensverbundenen Familienstiftung gegenüber der vorweggenommenen Erbfolge.

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Über den Pflichtteil: Streitigkeiten bei der Stiftungserrichtung vermeiden

VON DR. CHRISTOPHER RIEDEL

 

Für die Gestaltung und Errichtung der Familienstiftung ist es unausweichlich, dass innerhalb der Familie weitgehende Einigkeit darüber besteht. So kann Widerstand gegen die Familienstiftung dazu führen, dass im Sinne des erbrechtlichen Pflichtteils eine Abfindung gezahlt wird.

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Stiftung und Testament (Teil 4 von 4)

VON MARTIN BUSS

 

Zum Abschluss der Artikelserie möchte ich Ihnen diese Woche den Königsweg vorstellen, um die Weichen für Ihre Vermögensnachfolge bereits zu Lebzeiten nach Ihren Wünschen zu stellen, in dem Sie eine Stiftung errichten und mit einem Testament zu Lebzeiten in Einklang bringen.

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Stiftung und Testament (Teil 3 von 4)

VON MARTIN BUSS

 

Nachdem Sie in den letzten Wochen die beiden Bausteine „Stiftung“ und „Testament“ als separate Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Nachfolge kennengelernt haben, stelle ich Ihnen diese Woche die Möglichkeit vor, eine Stiftung durch Testament („Stiftungserrichtung von Todes wegen“) zu errichten. Dies ist eine der Möglichkeiten, beide Wege in Einklang zu bringen.

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Stiftung und Testament (Teil 2 von 4)

VON MARTIN BUSS

 

Nachdem ich Ihnen im ersten Teil der Artikelserie das „klassische Testament“ als Möglichkeit für Ihre Nachfolgeplanung skizziert habe, stelle ich Ihnen diese Woche die Errichtung einer Stiftung ohne Testament zu Lebzeiten als zweite von vier Alternativen vor.

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Stiftung und Testament (Teil 1 von 4)

VON MARTIN BUSS

 

Bei den Worten Stiftung und Testament handelt es sich um zwei schwergewichtige Antworten, wenn wir uns die folgende Frage stellen: Was geschieht nach meinem Leben mit dem von mir aufgebauten Vermögen? Aus diesen beiden Gestaltungsmöglichkeiten – Stiftung und Testament – lassen sich vier mögliche Grundkonstellationen aufzeigen. Diese vier Konstellationen stelle ich Ihnen in dieser Woche und in den nächsten drei Teilen dieses Blogs näher vor.

 

Den Startpunkt der Artikelserie bildet diese Woche das Testament ohne Stiftung.

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Bedingungen für Veränderungen in Unternehmen

VON GUDRUN TÖPFER

 

Nachdem wir im ersten Teil (erschienen am 06.12.2018 - lesen Sie bitte hier) unserer kleinen Serie einige Herausforderungen und Veränderungen benannt haben, die auf Unternehmen in der unmittelbaren Zukunft zukommen werden, befassen wir uns einmal mit der Frage, was denn in einem Unternehmen geschieht, das betroffen ist. Wir stellen uns also vor, ein Unternehmen hat erkannt, dass es in einem (oder mehreren) Bereichen einen Handlungsbedarf gibt, da ansonsten direkt oder indirekt, kurz- und langfristig das Unternehmen bedroht ist – sei es in Bezug auf den Verlust wertvoller Mitarbeiter, in Bezug auf das Schritthalten mit technologischen Veränderungen oder in der Anpassung auf Gegebenheiten am Markt oder im Konsumentenverhalten.

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Absicherung von land- und forstwirtschaftlichem Vermögen mit einer Familienstiftung (Teil 2 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

C.    Vermögensschutz mit einer Familienstiftung

Für Familienbetriebe und Privatanleger bietet eine Familienstiftung folgende Möglichkeiten als Nachfolgeregelung und zum Vermögensschutz zu Lebzeiten:

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Studie zeigt: Unternehmensnachfolge in Deutschland braucht neue Wege

VON THORSTEN KLINKNER

 

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag bringt jährlich seinen Report zur Unternehmensnachfolge heraus. Die Aussichten stimmen nicht gerade positiv, denn die Nachfolge wird für viele Unternehmer schwieriger. Als Option kann sich die Familienstiftung anbieten, mit der sich die Nachfolge über viele Generationen hinweg gestalten lässt.

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Absicherung von land- und forstwirtschaftlichem Vermögen mit einer Familienstiftung (Teil 1 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

A.    Einleitung

Für inhabergeführte land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die sich seit mehreren Generationen im Eigentum der Familie befinden, stellen sich bei der Suche nach einer Nachfolgeregelung folgende Kernfragen:

  • Wer führt den Hof fort, wenn sich in der eigenen Familie kein Nachfolger findet?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass der Betrieb in der Generationenfolge im Sinne der heutigen Inhaber weitergeführt wird?
  • Wie können die wertvolle Substanz und die Erträge des Vermögens für die Familie geschützt werden?
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Mit Stiftung und Familienunternehmen an die Börse - die Stiftung & Co. KGaA macht es möglich

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Der Gang an die Börse kann für aufstrebende Unternehmen einen wesentlichen Wachstumshebel darstellen. Das frisch eingesammelte Kapital ermöglicht Wachstumsinvestitionen, um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Hinzu kommt der steigende Bekanntheitsgrad.

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Stiftung dient der Wahrung und Förderung der Familieninteressen

VON THORSTEN KLINKNER

 

Grundig ist eine deutsche Erfolgsgeschichte. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik existiert zwar heute nur noch als Warenzeichen. Aber die Familienstiftung des Unternehmensgründers Max Grundig verwaltet weiterhin ein sehr großes Vermögen. Die Max Grundig Stiftung existiert bereits seit 1970.

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Auf diesen vier Wegen kann eine Familienstiftung Geld an die Stifterfamilie übertragen (Teil 2 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Nachdem Sie in der letzten Woche bereits zwei bewährte Wege kennengelernt haben, um Geld einer Familienstiftung an die Stifterfamilie zu übertragen (laufende Zuwendungen und die Vergütung von Dienstleitungen) werden in dem Beitrag dieser Woche zwei weitere Übertragungswege vorgestellt: Der Erwerb von Stiftungsvermögen gegen die Zahlung von Kaufpreisraten und die Vergabe von Darlehen.

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Auf diesen vier Wegen kann eine Familienstiftung Geld an die Stifterfamilie übertragen (Teil 1 von 2)

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Überweist eine Familienstiftung Geld an Mitglieder der Stifterfamilie oder außenstehende Dritte, sind die Zahlungen gegenüber der Stiftungsbehörde und dem Finanzamt offen zu legen. Damit es bei der Zusammenarbeit mit den Behörden zu keinen ungewollten Konsequenzen kommt, werden in dem Beitrag dieser Woche mit der Zahlung laufender Zuwendungen und der Vergütung von Dienstleistungen zwei in der Beratungspraxis bewährte Wege vorgestellt, auf denen eine Familienstiftung Geld an die Stifterfamilie übertragen kann. Der Beitrag der nächsten Woche behandelt die Vergabe von Darlehen und den Erwerb von Vermögen gegen Zahlung von Kaufpreisraten.

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Neues zum Schicksal der steuerlichen Verlustvorträge von stiftungsverbundenen Kapitalgesellschaften

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Die Übertragung von Anteilen eines Familienunternehmens in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft wirft die Frage auf, ob die steuerlichen Verlustvorträge auch nach der Anteilsübertragung an eine Stiftung noch von künftigen Gewinnen abgezogen werden können. Durch die Nutzung steuerlicher Verlustvorträge lassen sich zum Beispiel Anlaufverluste aus der Gründungsphase oder Verluste aus Krisenzeiten dazu nutzen, in Phasen mit hohen Gewinnen einen steuerbedingten Liquiditätsabfluss einzudämmen.

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Unternehmerische Kontinuität, gemeinnütziger Ansatz: Stiftung sichert Playmobil

VON THORSTEN KLINKNER

 

Der legendäre Playmobil-Chef Horst Brandstätter hat sein Unternehmer Brandstätter Gruppe und sein Vermögen auf die Brandstätter Unternehmensstiftung und eine Familienstiftung übertragen. Die Brandstätter Unternehmensstiftung führt die geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG und sichert die Kontinuität im Management, die Horst Brandstätter wichtig gewesen ist.

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Neue Anforderungen an Unternehmen heute

„Es ist schlimm genug, dass man jetzt nichts mehr für sein ganzes Leben lernen kann. Unsre Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen.“

Diese Aussage stammt aus dem Jahr 1809 – Goethe hat sie eine der Figuren in seinem Werk „Die Wahlverwandtschaften“ sagen lassen. Goethe scheint schon das „Umlernen“ alle fünf Jahre als Zumutung empfunden zu haben und beklagt, dass es anscheinend in der Jugendzeit kein umfängliches und vollständiges Rüstzeug gibt, das einen für das ganze Leben mit dem nötigen Wissen ausstattet. Stattdessen muss „nachgelernt“ werden.

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Gestaltungsinstrument der Familienstiftung: Gefahr der Zersplitterung von Vermögen vermeiden

VON THORSTEN KLINKNER

 

Auch mittelständische Unternehmen können das Ziel von feindlichen Übernahmen werden. Mit einer gezielten Aktion kann ein Käufer Unternehmen unter seine Kontrolle zu bringen. Durch eine unternehmensverbundene Familienstiftung lässt sich dies verhindern. Die finanzielle Unterstützung der Familie bleibt gesichert, und die Nachfolger können durch Minderheitsanteile wertschätzend an die Vermögensverwaltung herangeführt werden.

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Die Familienunternehmensgruppe steuern, absichern, erweitern mit den vereinten Kräften einer Familienstiftung und einer Kapitalgesellschaft als Führungsholding

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Die Bewahrung und kontinuierliche Erweiterung ihres Familienvermögens hat es mittelständischen Unternehmerfamilien ermöglicht, über mehrere Generationen hinweg Vermögenswerte aufzubauen. Regelmäßig bestehen diese Vermögen aus den Gesellschaftsanteilen des Familienunternehmens (bzw. der

Unternehmensgruppe), flankiert von Immobilienvermögen und weiteren Anlageklassen.

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Unternehmensverkauf über die Familienstiftung: Zeitliche, technische und strategische Herausforderung

VON PROF. DR. HOLGER WASSERMANN

 

Immer mehr Unternehmer nutzen die Form der Familienstiftung, um darüber unternehmerischen Beteiligungen zu managen und auch zu verkaufen. Wichtig: Der M&A-Prozess muss auch in der übergeordneten Struktur der Stiftung höchst professionell gesteuert werden. Das garantiert eine erfolgreiche Vermarktung.

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Bautenschutzspezialist Schomburg: Selbstständigkeit des Unternehmens erhalten

VON THORSTEN KLINKNER

 

Mit der Errichtung der Albert Schomburg Unternehmens- und Familienstiftung hat der Detmolder Unternehmer Albert Schomburg die Zukunft seines 1937 gegründeten Familienunternehmens gesichert. Dabei betont der Stifter-Unternehmer die Bedeutung der Stiftung als Nachfolgelösung für den Mittelstand generell.

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So gelingt die Finanzierung stiftungsverbundener Familienunternehmen

VON CHRISTIAN JAENECKE

 

Vergleichbar mit einem Menschen kann eine Familienstiftung als verselbstständigte Vermögensmasse keine Anteilseigner oder Mitglieder haben. Übertragen Mitglieder der Stifterfamilie ihr Vermögen an die Familienstiftung, wird diese zur neuen Eigentümerin. Auf diese Weise können die Anteile inhabergeführter Unternehmen dem Privatvermögen der Eigentümerfamilie entzogen und wirksam vor persönlichen Schicksalsschlägen geschützt werden.

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Die Präambel als Klangfarbe der gesamten Stiftungssatzung

VON MARTIN BUSS

 

Die Präambel einer Satzung oder eines Gesetzes wird bisweilen als Nebensächlichkeit empfunden. Die Präambel ist den Vorschriften einer Satzung oder eines Gesetzes vorangestellt (lat. „praeambulum“ bedeutet „Einleitung“). Tatsächlich sind in der Regel die „harten“ justiziablen Vorschriften in den Paragraphen einer Satzung selbst enthalten. Übertragen in die Sprache der Musik sind diese Paragraphen mithin die zu spielenden Noten. Jedes Musikstück benötigt jedoch eine Klangfarbe, die es erst durch die Vorgabe einer Tonart erhält. Die Tonart gibt der Stifter mit der Ausfertigung einer durchdachten und zu ihm passenden Präambel vor. Es ist aus sich heraus selbstverständlich, dass die Noten (Paragraphen) zur vorgegebenen Tonart (Präambel) passen, also im Einklang stehen müssen.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – Die unternehmensverbundene Stiftung & Co. KGaA

VON MATTHEO ENS

 

I. Einleitung

 

Die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie vereint in sich Elemente einer Kapitalgesellschaft und einer Personengesellschaft. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass einer oder mehrere ihrer Gesellschafter persönlich haften (Komplementäre). Die übrigen Gesellschafter sind die Kommanditaktionäre, die an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt sind, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – Die unternehmensverbundene Stiftung & Co. KG

VON MATTHEO ENS

 

I.  Einleitung

 

Die GmbH & Co. KG ist insbesondere für mittelständische Unternehmen eine stimmige Rechtsform. Sie verbindet die Vorteile einer Personengesellschaft mit der Haftungsbeschränkung einer Kapitalgesellschaft. Keine natürlichen Personen haften für Verbindlichkeiten der KG. Diese leisten lediglich ihre Einlage. Kapital und Management werden konsequent voneinander getrennt.

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Der Beirat der Stiftung: Sinnvolles Instrument zur Begleitung des Vorstands

VON THORSTEN KLINKNER

 

Ein Beirat kann den Vorstand einer Stiftung bei vielen komplexen Fragestellungen beraten und begleiten. Zudem können die Entscheidungsträger einer Stiftung wichtige Entscheidungen mit dem Gremium diskutieren und für externe Experten die Möglichkeit schaffen, sich für die Stiftung und die eingebrachten Vermögenswerte zu engagieren.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – Die unternehmensverbundene Doppelstiftung

VON MATTHEO ENS

 

I.  Einleitung

 

Eine unternehmensverbundene Doppelstiftung kann eine interessante Form einer Stiftungsstruktur darstellen. Sie ist für Familienunternehmen stimmig, wenn die Familie neben den familiären und unternehmerischen Zielen

  • familiäre Absicherung,
  • Verhinderung einer Zersplitterung des Vermögens,
  • rechtlich und steuerlich schonende Vermögensübertragung auf die Nachfolgegeneration,
  • generationsübergreifende Unternehmenskontinuität,

die Verwirklichung gemeinnütziger Zwecke beabsichtigt. Umgekehrt können die Vorteile der Steuerfreiheit durch eine gemeinnützige Zweckverwirklichung mit der wirtschaftlichen Versorgung der Familie verbunden werden.

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Freiheit und Selbstverantwortung – Ermutigung durch eine Familienstiftung

VON THORSTEN KLINKNER

 

Antrieb und Gestaltungskraft fördern

 

Eine sorgfältig gestaltete Familienstiftung kann als Instrument zur individuellen Förderung von Freiheit und Selbstverantwortung wirken. In der Stiftungssatzung wird festgelegt, welche Begünstigte zu welchen Zwecken mit welchen Mitteln unterstützt werden sollen. Auf diese Weise fördern Familienstiftungen Schaffenskraft und Tatendrang und geben einen stabilen Ordnungsrahmen für die selbstbestimmte Weiterentwicklung.

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Spezialfonds für stiftungsverbundene Unternehmen

VON NORBERT SCHULZE BORNELFELD

 

Deutsche Familienunternehmen und insbesondere Unternehmen mit einem Stiftungshintergrund sind seit Jahren sehr erfolgreich in ihren Märkten und kapitalseitig gut gerüstet. Ihre Produkte sind Weltklasse und die Welt beneidet uns für unseren starken inhabergeführten Mittelstand, der das Rückgrat unseres Erfolges

darstellt. Der Begriff „Hidden Champions“ ist Synonym für diesen Erfolg. Entsprechend stark stellen sich die Bilanzen vieler dieser Unternehmen dar. Die Firmentresore sind oft gut gefüllt, die strategischen Liquiditätspositionen versetzen die Firmen damit in eine sehr gute Ausgangslage für eventuell notwendig werdende Anpassungen in der Zukunft.

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Zukunftsorientierte Eigentümerstruktur und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – mit einer unternehmensverbundenen gemeinnützigen Stiftung (4/4)

VON CHRISTIAN JAENECKE UND MATTHEO ENS

 

VII.   Steuerliche Rahmenbedingungen

 

Im Fall einer positiven Feststellungsentscheidung über den Status der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt werden einer gemeinnützigen Stiftung folgende steuerliche Begünstigungen eingeräumt:

  • Zuwendungen in Form einer Erbschaft oder Schenkung an die Stiftung sind – unabhängig von ihrem Wert – von der Erbschaftsteuer befreit.
  • Die Stiftung unterliegt nur mit einem sogenannten wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der laufenden Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.
  • Spenden zur Förderung des gemeinnützigen Zwecks und Vermögenszuwendungen in den Vermögensstock der Stiftung können steuermindernd als Sonderausgabe bei der Einkommensteuer berücksichtigt werden.
  • Anders als eine privatnützige Familienstiftung unterliegt eine gemeinnützige Stiftung mit ihrem Vermögen keiner Erbersatzsteuer.
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Zukunftsorientierte Eigentümerstruktur und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – mit einer unternehmensverbundenen gemeinnützigen Stiftung (3/4)

VON CHRISTIAN JAENECKE UND MATTHEO ENS

 

V. Verbindung des Gemeinwohls mit dem Unternehmen

 

Das Unternehmen kann über die Einschaltung einer gemeinnützigen Stiftung konsequent von der familiären Sphäre getrennt gehalten werden. So bietet sich beispielsweise an, dass die Familienstiftung in einer Höhe, die der Stifter und seine Familie zur Finanzierung des Lebensunterhalts benötigen, an der Kapitalgesellschaft die Mehrheitsanteile hält.

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Zukunftsorientierte Eigentümerstruktur und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – mit einer unternehmensverbundenen gemeinnützigen Stiftung (2/4)

VON CHRISTIAN JAENECKE UND MATTHEO ENS

 

III.   Verbindung des Gemeinwohls mit familiären Interessen

 

Es ist verständlich, dass ein Unternehmer die Erträge seines Unternehmens zu seinen Lebzeiten oder auch zu Lebzeiten seiner Kinder, sofern er diese finanziell absichern und sukzessive an die unternehmerische Verantwortung heranführen möchte, nur zum Teil für eine gemeinnützige Vermögensbindung preisgeben möchte.

 

Eine Option besteht daher darin, Vermögenwerte unter einer Rentenauflage oder einem Vorbehaltsnießbrauch zu übertragen. Korrespondierend entstünde insoweit eine Steuerpflicht (Vermögensübertragung und laufende Erträge).

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Zukunftsorientierte Eigentümerstruktur und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – mit einer unternehmensverbundenen gemeinnützigen Stiftung (1/4)

VON CHRISTIAN JAENECKE UND MATTHEO ENS

 

I.  Einleitung

 

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Bertelsmann Stiftung und die Carl-Zeiss-Stiftung sind namenhafte Beispiele für Stiftungen, die renommierte Unternehmen im Stiftungseigentum halten und mit ihren Erträgen gemeinnützige Zwecke finanzieren.

Das Ziel dieses vierteiligen Beitrags besteht darin, langfristig tragfähige Gründe für eine gemeinnützige Stiftung als Gesellschafterin eines Unternehmens vorzustellen.

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Gemeinnützige Stiftung kann Unternehmen und Familie langfristig einbinden

VON THORSTEN KLINKNER

 

Seit 190 Jahren existiert die süddeutsche Gabler-Saliter-Bank. Vor knapp 30 Jahren errichtete ein Nachfahre des Bankgründers die Stiftung der Familie Gabler, die sich ausschließlich karitativ im Allgäu und der Region Schwaben betätigt. Daran können sich vor allem mittelständische Unternehmer orientieren, die sich karitativ engagieren wollen. Die eigene gemeinnützige Stiftung schafft dafür eine attraktive Alternative.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (5 von5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

III.  Kapitalgesellschaft oder Familienstiftung

 

Steuerlicher Belastungsvergleich

Sind diese in den ersten vier Teilen dargestellten Zielsetzungen für den Unternehmer relevant und sieht er für sich den Mehrwert, den eine Familienstiftung schaffen kann, so wird ihn sicherlich interessieren, was ihn eine Stiftung kosten wird.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (4 von 5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

3. Finanzielle Unterstützung der Familie

Eine Familienstiftung als Gesellschafterin des Familienunternehmens bietet den Familienmitgliedern die Möglichkeit, sich alternativ zu einer Tätigkeit in dem Unternehmen und/ oder der Familienstiftung auch außerhalb des Unternehmens nach eigenen Vorstellungen zu verwirklichen und dabei dosiert aus den Erträgen des Stiftungsvermögens unterstützt zu werden.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (3 von 5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

2. Generationenübergreifender Erhalt der Unternehmensphilosophie bei frühzeitigem Einbezug der Stifterfamilie

In dem Stiftungsgeschäft legt der Stifter den Namen, den Sitz und den Zweck der Stiftung fest. Weiterhin werden die Bildung des Vorstands sowie das an die Stiftung zu übertragende Vermögen geregelt. Das Stiftungsgeschäft kann nicht geändert werden. Zugleich gibt der Stifter der Familienstiftung eine Satzung, die insbesondere Regelungen über die Verwirklichung des Stiftungszwecks, die Vermögensverwaltung, die Beschlussfassung des Stiftungsvorstands sowie optional weiterer Stiftungsorgane enthält. Ebenso hat der Stifter in der Satzung zu regeln, ob überhaupt und falls ja, unter welchen Voraussetzungen die Satzung künftig geändert werden kann. Eine Familienstiftung an der Spitze einer Unternehmensgruppe bietet dem Stifter also die Möglichkeit, die Unternehmensphilosophie oder Vorgaben für die Besetzung von Führungspositionen generationenübergreifend zu verankern.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (2 von 5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

II.  Langfristige und nachhaltige unternehmerische Zielsetzungen

 

1. Die Anteile des Familienunternehmens zusammenhalten

Gerade für Familienunternehmen stellt sich die Frage, mit welcher Weichenstellung das Unternehmen für die kommenden Generationen der Familie sowie für Mitarbeiter und Geschäftspartner am besten geschützt werden kann. Sind die Mitglieder der Unternehmerfamilie selbst an dem Unternehmen beteiligt (inhabergeführte Unternehmen), besteht die latente Gefahr plötzlicher und ungeplanter Erbfälle.

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Eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur für Familienunternehmen – die Familienstiftung als stabile Gesellschafterin und stabiles Familienmitglied (1 von 5)

VON MATTHEO ENS & CHRISTIAN JAENECKE

 

I.  Einleitung

 

Bei unserer Beratung von Familienunternehmen, die auf der Suche nach einer zukunftsorientierten Eigentümerstruktur sind, hat es sich vielfach als essentiell herausgestellt, zunächst mit allen Beteiligten die Zielsetzungen in den vier Bereichen „Persönliche Lebensplanung“, „Familiäre Situation“, „Führung des Unternehmens“ und „Prinzipien der Vermögensverwaltung“ zu erarbeiten.

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Eigene Unterstützungskasse: Finanzielle Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

VON FRANK STREHLAU

In Kombination mit der unternehmensverbundenen Familienstiftung entfaltet die pauschal dotierte Unternehmenskasse ihre volle Durchschlagskraft, um neue Strukturen in der betrieblichen Altersvorsorge zu schaffen. Unternehmen machen sich dadurch von Banken und Versicherern sowie Lieferantenkrediten unabhängig.

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Stiftungsregelung bei GEFRO: Unternehmen soll „auch ohne unsere Familie funktionieren“

VON THORSTEN KLINKNER

Mit 48 Jahren hat Thilo Frommlet, Alleininhaber und Geschäftsführer der GEFRO KG, seine Unternehmensnachfolge geregelt. Die GEFRO Service GmbH als Komplementärin des Unternehmens gehört vollständig der GEFRO Stiftung, die von einem Gremium hochkarätiger Spezialisten geleitet wird.

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Übertragung von Kapitalgesellschaftsanteilen an eine Stiftung – Ein Zwischenstand zum Schicksal der Verlustvorträge

VON CHRISTIAN JAENECKE 

Wegen der Besteuerung nach dem „Trennungsprinzip“ unterliegen Kapitalgesellschaften selbst der Besteuerung und nicht die Gesellschafter. Aus diesem Grund können auch die bisher ungenutzten steuerlichen Verlustvorträge nicht auf der Gesellschafterebene genutzt werden, sondern nur auf Ebene der

Gesellschaft. Gerade für Konzerne konnte sich deshalb in früheren Tagen anstelle einer Neugründung von Tochtergesellschaften der Kauf einer nicht mehr aktiven Kapitalgesellschaft mit hohen steuerlichen Verlustvorträgen anbieten. Nahm diese Gesellschaft anschließend ihren neuen Geschäftsbetrieb auf, konnten die erzielten Betriebseinnahmen mit den bisher ungenutzten Verlustvorträgen verrechnet werden.

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Vermietung ausländischer Immobilien durch eine deutsche Familienstiftung

VON CHRISTIAN JAENECKE

Aufgrund ihrer realen Wertbeständigkeit und der anhaltenden Niedrigzinsphase an den Finanzmärkten stellen Immobilien einen wichtigen Eckpfeiler einer langfristigen und ausgewogenen Anlagestrategie für

Familienstiftungen dar.

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Immer mehr Töchter steigen in die Chefetagen auf

VON SUSANNE DAHNCKE

Die Nachfolgerinnen von heute sind um die 30, sehr gut qualifiziert und erfolgreich. Immer mehr Töchter entscheiden sich für die Unternehmensnachfolge - im Familienbetrieb und in stiftungsverbundenen Unternehmen. Väter erkennen das Potenzial und unterstützen sie bei dieser Entscheidung.

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Die Handlungsfähigkeit einer Stiftung im Rechtsverkehr (Teil 2 von 2)

VON MARTIN BUSS

(Fortsetzung des Artikels vom 17. Mai 2018)

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Die Handlungsfähigkeit einer Stiftung im Rechtsverkehr (Teil 1 von 2)

VON MARTIN BUSS

Geschäftsfähige Personen und Gesellschaften, wie die GmbH oder AG, sind rechtsfähig und können Rechtsgeschäfte abschließen, wie zum Beispiel Miet- oder Kaufverträge. Hierbei werden die Gesellschaften von ihren Geschäftsführern bzw. Gesellschaftern vertreten. Um die Vertretungsbefugnis nachzuweisen, ist die Vorlage der Gesellschafterliste bzw. eines Handelsregisterauszuges sowie des entsprechenden Personalausweises der vertretungsbefugten Person ausreichend.

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Vermögensverwaltung: Sorgfaltspflicht durch Transparenz erfüllen

VON ALEXANDER ETTERER (Gastautor)

Gemeinnützige Stiftungen benötigen im Niedrigzinsumfeld neue Lösungen in der Vermögensverwaltung. Entscheidend ist aber, den aufsichtsrechtlich geforderten Entscheidungsprozess sauber zu dokumentieren. Dabei können Instrumente wie ein Transparenzbericht für Spezialfonds helfen.

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Steuerung einer Photovoltaikanlage aus einer gemeinnützigen Stiftung

VON MATTHEO ENS

Jede gemeinnützige Stiftung benötigt Ertragsquellen, um ihre in der Satzung verankerten Zwecke nachhaltig und dauerhaft erfüllen zu können. In der Regel werden die gängigen Anlageformen mit einem ausgewogenen Ertrag-Risiko-Verhältnis empfohlen, wie Unternehmensbeteiligungen, Immobilien und Wertpapiere. Dabei wird regelmäßig vernachlässigt, dass einer Stiftung grundsätzlich jede Anlageklasse offensteht.    

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